Folgt Aachen dem Beispiel Arminia Bielefeld ?

Bei Zweitligist Alemannia Aachen herrscht derzeit nicht nur auf dem Punktekonto Ebbe. Wie der "Kicker" meldet, plagen die Kaiserstädter große finanzielle Probleme aufgrund des Stadionneubaus. Während der Spielbetrieb aktuell noch gesichert ist, blickt der Aufsichtsratsvorsitzende Meino Heyen gegenüber der "dpa" mit Zweifeln in die Zukunft: "Die derzeitige Lage ist nicht dramatisch. Aber wenn die Bedingungen so bleiben, könnte es bei der Lizenzerteilung für die kommende Saison Probleme geben. Die Annuitäten erdrücken uns."

Sechs Millionen Euro pro Jahr

Um die schwierige Lage zu entschärfen, wäre neben einer Verbesserung der sportlichen Situation auch die Hilfe der öffentlichen Hand nützlich. Derzeit muss die Alemannia für das Stadion rund sechs Millionen Euro pro Saison abbezahlen. Um einen möglichen Zwangsabstieg zu verhindern, hoffen die Verantwortlichen auf die Hilfe der Stadt, um eine Umschuldung erreichen zu können.  Die Lage bei den Kaiserstädtern erinnert an Arminia Bielefeld. Auch die Ostwestafeln mussten in den letzten Jahren immer wieder um ihre Lizenz zittern, da der Neubau von nur einer Tribüne ein 19-Millionen-Euro großes Loch in die Kassen des ehemaligen Bundesligisten gerissen hat.

FOTO: www.braunschweig1895.de

 

   
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