Findet der FCM gegen Köln zurück in die Spur? Titz ist "guter Dinge"

Seit drei Partien – mit dem annullierten Türkgücü-Spiel sind es sogar derer vier – wartet der 1. FC Magdeburg nun bereits auf einen Sieg. Trainer Christian Titz ist aber "guter Dinge", dass der Tabellenführer am Samstag gegen Viktoria Köln in die Spur zurückfindet.

Titz trotz Negativlauf gelassen

Auch wenn sich der FCM derzeit in einem Formtief befindet: Auf der Pressekonferenz am Freitag gab sich Titz völlig entspannt und gelassen. "Weil ich sehe, wie wir Fußball spielen", begründete der 51-Jährige und führte aus: "Die Anzahl der Torchancen und gewonnenen Zweikämpfen hat sich deutlich erhöht, während wir zeitgleich deutlich weniger zulassen." Nur am erfolgreichen Torabschluss fehle es angesichts von nur zwei Treffern aus den letzten drei Spielen momentan. "Aber das ist nur eine Frage der Zeit", ist sich der FCM-Coach sicher.

Zwar musste er einräumen, dass es derzeit "nicht ganz optimal" läuft, doch das sei ein "völlig normaler Verlauf" im Rahmen einer Saison. Entsprechend sei auch die Stimmung innerhalb des Teams keineswegs niedergeschlagen. "Die Mannschaft lässt sich nicht beirren und hat auch in Berlin einfach weitergespielt. Das fand ich beeindruckend".

Keine Ansage nötig

Somit sei es auch gar nicht nötig, eine Ansage zu machen. "Warum soll ich irgendjemanden stärker angreifen? Die Dinge, die wir verbessern wollen, sprechen wir klar und deutlich an." Dazu würden unter anderem das Verhalten bei gegnerischen Standards gehören, kassierte der FCM zuletzt doch gleich mehrere Treffer nach Ecken oder Freistößen. Der Gegentreffer bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel fiel zwar nicht nach einem ruhenden Ball, dennoch war die Partie besonders, musste der FCM nach einer frühen roten Karte gegen Tobias Müller doch 88 Minuten in Unterzahl spielen. "Das war ein spezielles Spiel, aber dennoch ein gutes Erlebnis, weil wir uns in Unterzahl gut gefunden haben. Das war für das Selbstvertrauen sehr wichtig", so Titz.

Das Rückspiel am Samstag will der FCM aber mit elf Mann beenden – und mit drei Punkten. Diesbezüglich zeigte sich Titz "guter Dinge". An der nötigen Unterstützung von den Rängen – auch "Block U" ist wieder da – wird es nicht mangeln: 19.200 Karten sind bislang verkauft. Unter ihnen werden im Rahmen des 11. Behindertentags auch 3.000 Fans mit Handicap sein. Zu diesem Anlass wird der FCM zudem mit einem besonderen Trikot spielen – das Motto dazu: "Blau-Weiße Begeisterung kennt kein Handicap." Ausfallen wird Florian Kath (Achillessehnen-Beschwerden), während Tobias Müller (nach Magen-Darm-Infekt) und Jason Ceka (nach Corona) zurück sind – und dabei helfen sollen, den Negativlauf zu stoppen.

 

   
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