Finanzspritze für den CFC: Abstimmung im Stadtrat ungültig

Die am 16. Dezember im Chemnitzer Stadtrat getroffene Entscheidung über eine Finanzspritze in Höhe von 1,26 Millionen Euro für den Chemnitzer FC ist ungültig. Das berichtet die "Freie Presse". Demnach sei laut der Landesdirektion Sachsen ein Mitglied des Gremiums befangen gewesen.

Abstimmung muss wiederholt werden

Somit muss der Stadtrat nun erneut über die Millionen-Hilfe für den CFC abstimmen. Wann der Beschluss wieder auf die Tagesordnung des Stadtrates gesetzt wird, ist allerdings noch offen. Der Hintergrund: Mit dem Stadionumbau wurde der Erbbaupachtvertrag zwischen der Stadt und dem CFC für das alte Stadion vorzeitig beendet. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung entstand seitens des CFC ein Anspruch auf Entschädigung für den Wegfall sogenannter grundstücksgleicher Rechte in Höhe von 1,26 Millionen Euro. 2012 hatten die Stadt und der Verein jedoch vereinbart, dass die Entschädigung nicht direkt ausgezahlt wird, sondern sich mit Nutzung des neuen Stadions pro Jahr um je ein Zwanzigstel reduziert. Mitte November 2016 hat der CFC dann darum gebeten, die Summe direkt auszuzahlen. Diesem Antrag hatte der Stadtrat im Dezember mit 42 zu 13 Ja-Stimmen zugestimmt, nun muss die Abstimmung wiederholt werden. Das Geld benötigen die Himmelblauen, um ein Finanzloch in Millionen-Höhe stopfen zu können.

   

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