Finanzsorgen beim SC Paderborn: Keine Hilfe von der Stadt

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© imago/osnapix

Rund zwei Millionen Euro fehlen dem SC Paderborn, um die Lizenz-Bedingungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erfüllen zu können. Seit Donnerstag ist klar: Von der Stadt kann der Verein keine Hilfe erwarten.

Stadt lehnt Stundungen ab

Während auf dem Rathausplatz rund 150 Fans lautstark für den Erhalt des Vereins demonstrierten, stimmte der Stadtrat im Rathaus über zwei Stundungen mit einer Gesamtsumme von 180.000 Euro ab. Das Ergebnis: Abgelehnt! Somit müssen die Ostwestfalen das benötigte Geld für die Drittliga-Lizenz über andere Wege auftreiben. Bis zum 2. Juni um 15:30 Uhr läuft die Frist. Gelingt es dem SCP bis dahin nicht, die Finanzlücke zu schließen, droht der Zwangsabstieg in die Regionalliga. Bereits am Samstag kämpft der Verein in Osnabrück um den sportlichen Liga-Verbleib.

   
  • Kieler

    schon heftig wie schnell das geht … als der SCP noch bundesliga gespielt hat waren gefühlte 3 millionen menschen fan und auch die stadt hat sich mit dem verein gebrüstet und auch sicher viel am verein verdient und nun wo es einmal andersrum ist wo der verein die leute und stadt braucht stehen nur die treuesten der treuen zum verein wärend die anderen wegschauen … wo sind denn die ganzen "fans" von einst … wieder beim bvb oder bei einem anderen erfolgreichen verein … und die stadt behält die kohle lieber und sagt "danke für die erfolgreiche zeit mit der wir gut gewirtschaftet haben aber jetzt ist der zug abgefahren nun verrecke" …. sowas von schlimm … erfolgsfans sind das eine aber wenn selbst die bündnisse von einst kaputt gehen wegen kohle dann tut mir das leid dann stirbt wieder einmal ein traditionsverein in liga 4 oder tiefer ….. zumal man bedenken muss wieviele vereine an der lizens knabbern und wieviele noch kohle sammeln müssen … einfach traurig

    • Sterneneisen

      Aus dem letzten SCP-Millionlücke Artikel:
      "Dreier erinnerte unter anderem an den städtischen Zuschuss für den Bau des Stadions in Höhe von 3,4 Millionen Euro sowie die Gewährung eines Darlehens von 2,5 Millionen Euro. Auch in den Ausbau der Infrastruktur rund um das Stadion habe die Stadt weitere Millionen investiert, vier Millionen Euro seien zudem in das Nachwuchsleistungszentrum geflossen."

      DIe Fans drehen sichda in Paderborn ganz viel zu recht… Es ist nicht Aufgabe der Steuerzahler, Vereinen jedes Mal unter die Arme zu greifen, wenn diese misswirtschaften. Rostock, Osnabrück usw. sind ganz schlechte Beispiele

      • Wurz

        Zuschüsse sind normal. Die gibt es überall. Und Darlehen sind keine Spenden…

        Solange die Stadt Millionen an Steuereinnahmen kassieren kann, ist der Verein dafür gut genug… kaum geht’s abwärts, wird er fallen gelassen. Die Politiker sollten lieber mal überlegen, wie der Verein in einer noch tieferen Liga die Darlehen zurückzahlen soll.

      • Enrico Palazzo

        Die Steuern sind Mittel zur Erhaltung der Infrastruktur, es ist doch
        nicht so, als ob der Verein davon kein Nutzen hat und nur das Geld
        herschenkt. Für das Steuerzahlen braucht man niemanden die Füße zu küssen.
        Der Verein sollte erstmal ein Konzept vorlegen, in der es künftig sich selbst finanzieren kann. Dazu ist der Verein aber nicht in der Lage. Es fehlen 2 Mio.€! Und nächstes Jahr kommen weitere Millionen hinzu. Das hat Finke so kommuniziert und auch die Stadt hat auf Grund dessen, die Hilfe verweigert.

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