FCS meldet Vollzug: Magdeburgs Ernst unterschreibt bis 2023

Es hatte sich angekündigt, nun ist die Bestätigung da: Dominik Ernst wechselt nach seinem Abschied vom 1. FC Magdeburg zum 1. FC Saarbrücken, wo er einen Vertrag bis 2023 unterschrieben hat und bereits der fünfte Neuzugang ist.

Wiedersehen mit Koschinat

26 Mal kam der Rechtsverteidiger in der abgelaufenen Saison für den 1. FC Magdeburg zum Einsatz und hatte ein Angebot zur Verlängerung vorliegen, schlug dieses jedoch aus und nahm dafür die Offerte des FCS an. "Ich habe mich sehr bewusst für den 1. FC Saarbrücken entschieden, denn in den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich sofort gemerkt, dass es einfach passt", begründet der 30-Jährige. Zum einen habe er direkt das Vertrauen gespürt, was man benötige, um auch seine Leistung abrufen zu können. Zum anderen passe die Spielidee des FCS "richtig gut zu meinen Qualitäten".

Zudem kommt es für Ernst in Saarbrücken zum Wiedersehen mit Trainer Uwe Koschinat. Unter dem 49-Jährigen spielte der Verteidiger einst für Fortuna Köln (2017-2019) und war als Stammspieler gesetzt. Während Ernst anschließend nach Magdeburg wechselte und dort in den letzten beiden Jahren in 49 Partien auflief, zog es Koschinat im Oktober 2018 zum SV Sandhausen. Nun sind beide beim FCS wieder vereint. "Auf die nächsten zwei Jahre freue ich immens und habe dabei richtig Bock mit dem Team eine erfolgreiche Zeit zu erleben", blickt Ernst voraus.

Ein "ständiger Unruheherd"

Sportdirektor Jürgen Luginger beschreibt den 30-Jährigen als einen Spieler, der bereits reichlich Erfahrung in der 3. Liga gesammelt habe – 113 Einsätzen mit drei Toren und 17 Vorlagen unterstreichen das. Außerdem sei Ernst "ein ständiger Unruheherd auf der rechten Seite, bringt die nötige Aggressivität mit und versucht stets das Spiel nach vorne mit zu gestalten". Der 30-Jährige besteche zudem durch eine hohe Intensität in seinem Spiel und könne eine Mannschaft damit mitreißen. "Wir sind sehr froh, dass er sich für den FCS entschieden hat", so Luginger weiter.

Beim 1. FC Saarbrücken ist der frühere Jugendspieler des FC Schalke 04 nach Nick Galle (Aachen), Justin Steinkötter (Gladbach II), Dave Gnaase und Adriano Grimaldi (beide KFC Uerdingen) der fünfte Neuzugang. Drei bis vier weitere sollen in den nächsten Wochen folgen.

   
  • FCS – SAAR

    Wieso Ölquelle? Unser Spieleretat bleibt mit 4,5 ähnlich dem Vorjahr und ist wieder ohne Zuschauereinnahmen kalkuliert. Das ist halt der Vorteil wenn man (dank DFB Pokal) Schuldenfrei ist und auch in der Corona Saison (dank Sponsor/Präsident Ostermann) nur das ausgibt was man hat.

    Teuer Verpflichtungen sehe ich da bislang nicht. Die Neuzugänge werden ähnlich der Abgänge verdient haben:
    Grimaldi kam für einen Top Verdiener Vunguidica
    Ernst kam für Barylla der hier auch gut verdiente (und in die 2.Liga geht)
    Gnaase kommt für Perdedaj der hier auch zu den gutverdienern zählt
    Die 2 neuen U23 Spieler kommen aus der RL, dafür gehen 2 andere U23 Spieler
    Also im groben sollte man vom Gehalt her da beim gleichen sein…

    3 Großverdiener (Thoelke + Golley + Shipnowski) verlassen den Verein auch noch. Da sollten also noch 3 gestandene 3.Liga Kicker kommen (IV, ZM, RM) ohne das Budget zu überschreiten :-)

  • RoadToChampionsLeague

    Na da hat wohl jemand eine Öl Quelle im Saarland entdeckt. Teure Verpflichtungen von Spielern, die ihr leistungshoch überschritten haben. Das kenne ich ja sonst nur aus der Pfalz…

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