FCM-Mitglieder stimmen am Sonntag über Ausgliederung ab

Einen Tag nach dem Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück steht für den 1. FC Magdeburg am kommenden Sonntag ein weiterer wichtiger Termin auf dem Programm. So stimmen die Mitglieder im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Ausgliederung der Profiabteilung ab.

Dreiviertel-Mehrheit notwendig

Mit der Ausgliederung soll eine zukunftsfähige Struktur geschaffen werden – vor allem auf finanzieller Basis. Um die Ausgliederung auf den Weg zu bringen, müssen am Sonntag 75 Prozent aller anwesenden und stimmberechtigen Mitglieder dem Vorhaben zustimmen. Derzeit hat der FCM genau 4.289 Mitglieder. Einige von ihnen fürchten jedoch, dass die Ausgliederung der Profiabteilung in eine GmbH den Weg für Investoren freimachen könnten. Damit es dazu kommt, müssten auf einer weiteren Versammlung aber erneut 75 Prozent der anwesenden Mitglieder dafür stimmen. Im Hinblick auf die 50+1-Regel dürfen Investoren maximal 49 Prozent der Anteile erwerben, sodass die Entscheidungshoheit beim Verein bleibt.

Kritische Stimmen

Stimmen Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder am Sonntag für die Ausgliederung, würde das Spielrecht laut dem "MDR" mit Beginn der kommenden Saison vom Verein auf die GmbH übergehen. Nach aktuellem Stand scheint es aber keineswegs sicher, dass die erforderliche Mehrheit für eine Ausgliederung zustande kommt. Einige Fans, darunter die Ultras aus Block U, haben bereits angekündigt, wohl gegen die geplante Ausgliederung zu stimmen.

   
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