FCK will im Sommer "gestandene Spieler mit Erfahrung" holen

Mit 19 Zu- und 26 Abgängen vollzog der 1. FC Kaiserslautern vor Beginn dieser Saison einen gewaltigen Umbruch. Im kommenden Sommer soll der Kader dagegen nur auf wenigen Positionen verstärkt werden.

Planungen laufen

Auch wenn sich die Roten Teufel bisher weder sportlich (Platz 13), noch wirtschaftlich (zehn Millionen Euro fehlen) für die Drittliga-Spielzeit 2019/20 qualifiziert haben: Die Planungen für eine weitere Saison in der 3. Liga laufen bereits auf Hochtouren. Geschäftsführer Martin Bader umreißt im "Kicker" das Profil für mögliche Neuzugänge: "Die Priorität bei externen Neuverpflichtungen wird darin liegen, gestandene Spieler mit Erfahrung hinzuzuholen." Vor allem im Sturm besteht angesichts von nur 29 Toren nach 26 Spielen Bedarf.

Zuletzt setzte Trainer Sascha Hildmann auf die jungen Wilden: Beim 2:2 in Köln am vergangenen Samstag standen mit Lennart Grill (20), Carlo Sickinger (21), Gino Fechner (21), Dominik Schad (22), Antonio Jonjic (19) und Christian Kühlwetter (22) gleich sechs Spieler in der Startelf, die allesamt die U23-Regel erfüllen.

Baders Erfolgsformel

Abgänge plant der 1. FC Kaiserslautern auf der anderen Seite dagegen nicht zwingend: "Wir wollen eigentlich niemanden abgeben", sagt Bader und erklärt seine Formel: "Mannschaften, die über einen längeren Zeitraum zusammenbleiben, sind meist erfolgreicher." Zudem sind sich die Verantwortlichen laut Bader sicher, "dass in dieser Mannschaft mehr Substanz steckt als der 13. Tabellenplatz."

Eigentlich war der FCK im Vorfeld der Saison davon ausgegangen, mit dem aktuellen Kader aufsteigen zu können – die Realität sieht anders aus. Doch zumindest wirtschaftlich gehören die Roten Teufel mit einem Lizenzspieler-Etat von rund fünf Millionen Euro zu den Spitzenteams der 3. Liga.

   
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