FCK gegen Wiesbaden unter Druck: "Wir wollen da unten raus"

Nach nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen und schon zwölf Unentschieden in dieser Saison will der 1. FC Kaiserslautern im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden mal wieder dreifach punkten. Der Druck ist groß.

"Müssen effektiver werden"

Weil Unterhaching am Mittwoch in Lübeck verloren hat, ist der 1. FC Kaiserslautern in der Tabelle wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz vorgerückt. Dennoch ist die Lage weiterhin bedrohlich, der Vorsprung auf Schlussschlicht Duisburg beträgt gerade mal drei Zähler. Umso wichtiger wäre es, gegen Wiesbaden den zweiten Heimsieg in dieser Saison einzufahren. "Unser Ziel ist es, defensiv wieder so stabil zu stehen wie Dienstag", sagte Trainer Jeff Saibene am Mittag und spielte auf das 0:0 gegen Türkgücü an. Gleichzeitig sei jedoch klar, "dass wir in der Offensive effektiver werden müssen". Bisher stehen in 21 Spielen gerade mal 20 Tore zu Buche. "Wichtig ist aber, dass wir die Chancen überhaupt haben", so der Luxemburger. Es gehe nun darum, die Überzeugung zu haben, diese Möglichkeiten dann auch zu nutzen. "Wir da unten raus."

Ouahim vor Debüt?

Einer, der die Offensive künftig ankurbeln soll, ist Anas Ouahim. Noch steht aber nicht fest, ob die Spielberechtigung für die Leihgabe aus Sandhausen rechtzeitig eintrifft. Am Freitag wird der Mittelfeldspieler erstmals mit der Mannschaft trainieren. "Er wird uns in der Offensive unberechenbarer machen", hofft Saibene, der Ouahim im Falle eines Einsatzes auf der 10 der 8 ins Rennen schicken würde. Gut möglich zudem, dass der FCK bis zum Transferschluss am Montag noch einen weiteren Stürmer holt: "Falls sich etwas ergibt, was finanziell machbar ist und uns sportlich weiterhilft, kann ich mir vorstellen, dass wir noch was tun", so der FCK-Coach. Die Defensive sieht Saibene trotz des überraschenden Abgangs von Janik Bachmann (Sandhausen) gut aufgestellt: "Wir haben mit Kraus, Winkler, Sickinger und Rieder vier Spieler für diese Position. Ich denke, dass ist im Moment in Ordnung."

Ein Kreis schließt sich

Mit dem Spiel gegen Wiesbaden schließt sich für Saibene derweil ein Kreis, stand er im Hinspiel doch erstmals an der Seitenlinie. Damals kam der FCK nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem Unentschieden – weil Hikmet Ciftci nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung in der vierten Minute der Nachspielzeit das 2:2 erzielte. Am Samstag wird der 22-Jährige aufgrund einer Gelb-Sperre nicht dabei sein, Carlo Sickinger könnte ihn ersetzen. Ein erneutes Remis wäre für den FCK in der aktuellen Lage zu wenig, dennoch spricht einiges für eine Punkteteilung: Zum einen hat der SVWW ebenfalls bereits acht Unentschieden auf dem Konto, zum anderen endeten die letzten vier Partien des Zweitliga-Absteigers allesamt Remis. Und die Unentschieden-Bilanz des FCK ist bekannt.

 
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