FCK-Frust nach Nullnummer: "Nur eine gute Halbzeit reicht nicht"

Durch die Nullnummer bei der U23 des SC Freiburg hat der 1. FC Kaiserslautern wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegengelassen. Als Knackpunkt machten die Beteiligten den schwachen Auftritt im ersten Durchgang aus.

Antwerpen musste Spieler aufwecken

Nein, laut sei er während der Halbzeitpause in der Kabine nicht geworden, wie Trainer Marco Antwerpen bei "MagentaSport" nach der Partie zu Protokoll gab. Dabei hätte er durchaus Grund dafür gehabt, hatte seine Mannschaft in den ersten 45 Minuten doch eine überaus träge Vorstellung geboten. Gegen formstarke Freiburger (seit neun Spielen ungeschlagen und seit 420 Minuten ohne Gegentor) fehlte es schlicht an Ideen, zudem streute der FCK viele Ungenauigkeiten ein. "Wir haben es laufen lassen, nicht von allen Jungs die Leistung auf den Platz bekommen und einfach zu wenig für das Spiel gemacht", so Antwerpen, der seine Spieler in der Kabine "erstmal aufwecken" musste. "Wir mussten darauf hinweisen, dass wir hier gar nicht mitmachen."

Ein "paar Dinge" seien dann neu justiert worden, was sich unter anderem durch einen Doppelwechsel (Hanslik und Ciftci für Redondo und Götze) zeigte. "Dann hat man gesehen, was möglich gewesen wäre." In der Tat präsentierten sich die Pfälzer nach Wiederanpfiff deutlich besser, machten "viel Druck" und kamen auch zu Chancen, ließen aber die letzte Effektivität vermissen. "Es gehört dann auch ein bisschen Spielglück dazu, das wir aber nicht hatten." So reichte es nur zu einem Punkt, mit dem die Roten Teufel "nicht zufrieden sein können", wie Antwerpen betonte.

"Waren nicht gut genug"

Auch Hendrick Zuck haderte mit dem Remis, nachdem der FCK "sehr schwer" in die Partie gekommen sei: "Wir waren nicht gut genug. Und nur eine gute Halbzeit reicht nicht. Daran müssen wir arbeiten." Die Unterstützung von 5.000 mitgereisten Fans brachte nicht den erhofften Ausschlag: "Gerne hätten wir sie belohnt", bedauerte der 31-Jährige und sprach den Anhängern ein Lob aus: "Wahnsinn, was unsere Fans abreißen. Das ist schon Weltklasse."

Auch nach der Partie wurde die Mannschaft mit Applaus empfangen, während in den sozialen Netzwerken dagegen auch schon wieder einige negative Töne angeschlagen wurden. Doch Antwerpen erinnerte: "Wir sind immer noch Zweiter und der Gejagte." Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der 1. FC Saarbrücken nach dem vierten Sieg in Folge bis auf zwei Zähler an die Roten Teufel herangerückt ist. Den Vorsprung wieder vergrößern kann der FCK nach der Länderspielpause am 2. April im Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Dann allerdings ohne Zuck, der seine fünfte gelbe Karte sah und somit nun gesperrt ist.

   

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