FCK bezieht Stellung zu Koblischeck-Vorwürfen

Nachdem FCK-Aufsichtsrat Bernhard Koblischeck seinen Rücktritt am Freitag mit Vorgängen erklärt hatte, "die ich weder mit meinem gelebten Werteverständnis noch mit meinem Verständnis von Recht und Gesetz in Einklang bringen kann", bezog der FCK nun Stellung. 

Inhalt des Notzon-Schreibens werde geprüft

Demnach habe man Koblischeck am Donnerstag, also einen Tag vor seiner Amtsniederlegung, per Mail mitgeteilt, dass der Inhalt des Schreibens von Boris Notzon inhaltlich weiter aufgearbeitet und von einer neutralen und fachlich geeigneten Kanzlei juristisch bewertet werden werde. Die Entscheidung, das Schreiben von Boris Notzon juristisch prüfen zu lassen, habe mit Zustimmung von Aufsichts- und Ehrenrat erfolgt. Der in der Öffentlichkeit entstandene Eindruck, der FCK beabsichtige keine juristische Klärung, sei nachweislich falsch.

Zudem habe sich der Vorstand veranlasst gesehen, "gegenüber Bernhard Koblischeck am 25. März 2021 deutlich auf die gesetzlichen und satzungsrechtlichen Grenzen der Kompetenz des Aufsichtsrates und seiner Mitglieder hinzuweisen und diesen Komplex in die Prüfung gem. Ziff. 1 einzubeziehen".

Strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet

Dem Vorstand sei es wichtig, Gesetz- und Satzungsverstöße auszuschließen. "Werden dem Vorstand Anhaltspunkte für solche Verstöße bekannt, so werden diese von den zuständigen Gremien inhaltlich aufgearbeitet und ggf. juristisch bewertet und verfolgt. Aus diesem Grund wird der Vorstand aufgrund der wiederholten Weitergabe vertraulicher Informationen strafrechtliche Ermittlungen einleiten." Gleiches gelte für die rechtswidrige Aufzeichnung von Teilen der Mitgliederversammlung.

   
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