"Keine Vollkatastrophe, aber auch nicht gut": Wittmann bedient

Sieg und Niederlage reichen sich beim FC Ingolstadt zurzeit die Hand. So gingen die Schanzer im Heimspiel gegen Alemannia Aachen abermals als Verlierer vom Platz. Eine "absolute Vollkatastrophe" hatte Cheftrainerin Sabrina Wittmann in dem Auftritt aber nicht gesehen.

"Wir waren einfach zu fahrig"

Zwei Mal kam Ingolstadt gut aus der Kabine, doch Zählbares sprang für die Schanzer dabei kaum heraus. Stattdessen netzte Aachen ein. "Nach dem 0:1 sind wir wirklich gut zurückgekommen. Wir haben jetzt nicht das Spiel bestimmt, aber hatten dann trotzdem ein, zwei Umschaltmöglichkeiten", fand die Cheftrainerin. Marcel Costly glich in der 43. Spielminute aus, was für den FCI ein günstiger Zeitpunkt für Feinjustierung in der Kabine war. Aber Sabrina Wittmann erkannte: "Wir waren einfach zu fahrig in unserer Entscheidungsfindung."

Alles in Allem sei der Auftritt in Ordnung gewesen, wenngleich Aachen den 1:2-Endstand aus Ingolstädter Sicht markierte. "Es war nicht die absolute Vollkatastrophe, aber es war auch nicht gut", fand die 34-Jährige zusammengefasst. "Heute haben einfach ein paar Prozent gefehlt. Und wenn die in dieser Liga fehlen, dann verlierst du Spiele. Wir haben einfach nicht den richtigen Mix gefunden."

Weichenstellung in der Länderspielpause

In der Rückrunde holte die Wittmann-Elf bislang 18 Punkte aus elf Partien. Zum gleichen Zeitpunkt in der Hinrunde waren es 14 Zähler, was eine Entwicklung durchaus erkennen lässt. Nun geht es für die Schanzer in die Länderspielpause, in der noch die Weichen für den restlichen Saisonverlauf gestellt werden können – und für die kommende Saison. Denn Ingolstadt ist im Viertelfinale des Landespokals bereits ausgeschieden, sodass es für die Mannschaft von Wittmann in den nächsten Wochen nur noch um den bestmöglichen Ausgang der Spielzeit geht. Mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken wird es dann weitergehen.

   

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