FCI-Boss über Aufstiegschancen: "Wird ungleich schwerer"

Lange hielt sich der FC Ingolstadt in den letzten Wochen in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, doch nach zwei Niederlagen in Folge haben die Schanzer den Kontakt verloren. Aufgegeben hat Vereinsboss Peter Jackwerth die Hoffnung noch nicht, weiß die Lage aber realistisch einzuschätzen.

"Druck ist erstmal weg"

Acht Punkte! Der Rückstand auf Platz 3 hat sich durch die beiden Niederlagen gegen 1860 München (1:2) und Freiburg II (2:3) binnen zwei Wochen vervierfacht. Zudem sind die Schanzer in der Tabelle auf den zehnten Platz abgerutscht und haben nun fünf aufstiegsberechtigte Mannschaften unmittelbar vor sich. Geht dennoch noch was? "Wenn man zweimal hintereinander verliert, ist man erst einmal weg", sagt Vereinsboss Peter Jackwerth im "Donaukurier". Die Hoffnung hat er aber noch nicht aufgegeben: "Jetzt ist der Druck weg, die Mannschaft kann frei aufspielen."

"Wir müssen punkten"

Gleichwohl ist dem Klubchef aber bewusst, dass es "jetzt ungleich schwerer" werde. "Vielleicht stabilisieren wir uns wieder, es ist noch einiges möglich, aber wir müssen halt punkten." Passenderweise kommt es am Samstag nun zum direkten Duell mit Ulm, das momentan den dritten Rang belegt. Mit einem Sieg wäre der FCI wieder auf fünf Zähler dran, bei einer erneuten Niederlage würde der Rückstand jedoch auf elf Punkte anwachsen. Dann dürfte die Hoffnung, in dieser Saison nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, langsam schwinden.

   
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