FCC-Co-Trainer Strolz entschuldigt sich für "Scheibenwischer"

Drei Spiele, null Punkte, Letzter: Der FC Carl Zeiss Jena hat den klassischen Fehlstart hingelegt. Beim 0:2 gegen Braunschweig bot der FCC die bisher schwächste Leistung der Saison, sodass die Emotionen hochkochten. Für eine "Scheibenwischer"-Geste in Richtung der eigenen Fans entschuldigte sich Co-Trainer Lucca Strolz nun.

Ärger über Zuschauerreaktion

Rund 33 Minuten waren gespielt, als sich der Assistent von Cheftrainer Lukas Kwasniok in Richtung der Fans auf der Haupttribüne umdrehte und eine "Scheibenwischer"-Geste machte. Was war passiert? "Ich bin emotional bei der Sache und hatte mich über die Reaktionen einiger Zuschauer in Richtung Daniele Gabriele geärgert, die einem Spieler in einer solchen Situation einfach nicht helfen", erklärt der 26-Jährige auf der Homepage des FCC. Gabriele habe "wirklich einen mehr als nur gebrauchten Tag erwischt. Das wissen wir, und das weiß auch Daniele", betont Strolz und sagt: "Ich hatte mit ihm mitgelitten und wollte ihn einfach schützen. Dabei habe ich mich aber in der Wahl der Mittel eindeutig vergriffen. Das tut mir Leid."

"Wird sich nicht wiederholen"

Die "Scheibenwischer"-Geste sei eine "Übersprunghandlung" gewesen, räumt der Co-Trainer ein. "Das war ein Fehler, der mir Leid tut und aus der Emotionalität heraus passiert ist, aber natürlich nicht passieren darf und sich auch nicht wiederholen wird."

   
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