Essens Coup in Regensburg: Dabrowski ist "mega stolz"

Viermal in Folge musste sich Rot-Weiss Essen zuletzt auswärts geschlagen geben, ausgerechnet bei Tabellenführer Regensburg, der zuvor erst zweimal als Verlierer vom Platz gegangen war, endete die Serie nun. Trainer Christoph Dabrowski zeigte sich nach dem Spiel "mega stolz".

"Fühlt sich mega an"

Sehr glücklich und spürbar gelöst zeigte sich Christoph Dabrowski auf der Pressekonferenz nach Spielende: "Es fühlt sich mega an, drei Punkte beim Tabellenführer entführt zu haben", sagte er direkt zu Beginn. Wichtig war ihm, dass man im letzten Jahr alle 38 Spiele für 42 Punkte gebraucht habe. Es sei eine überragende Leistung, diese Punktzahl nun bereits nach 25 Spielen erreicht zu haben. Dabrowski, der nach Spielende mit Sprechhören aus der Fankurve gefeiert wurde, sei daher einfach "mega stolz" auf seine Mannschaft. "Das ist eine überragende Leistung".

Das Spiel sei eine "riesige Herausforderung" gewesen. Die Qualität von Regensburg, insbesondere im Vertikalspiel für Gefahr zu sorgen, habe man gesehen. Seine Mannschaft habe das aber gut verteidigt und sei "brutal effektiv" gewesen, freute sich der Trainer. Dennoch habe man bei den vielen Nadelstichen manchmal die Präzision vermissen lassen, um noch mehr Gefahr zu entwickeln. Dennoch sei er natürlich "mega froh dieses Spiel gewonnen zu haben". Bereits nach 16 Minuten ging RWE durch ein Eigentor von Huth in Führung (60.), ehe Essen zwei Konter über Harenbrock (60.) und Obuz (67.) eiskalt verwandelte.

"Geile Spiele jetzt"

Verteidiger Felix Götze freute sich bei "MagentaSport" über einen "verdienten 3:1-Sieg". Die Mannschaft habe ein super Gesicht gezeigt. "Das war viel Drittliga-Fußball mit viel Kampf", analysierte er das Spiel. Die Mannschaft sei sehr effizient gewesen bei den eigenen Torchancen. Außerdem freue er sich über die "geilen Spielen jetzt". Nach dem Spiel beim Tabellenführer folgen nämlich nun weitere interessante Aufgaben gegen Topmannschaften der Liga. Nächste Woche Samstag könnte Essen mit einem Heimsieg gegen Ulm an dem Gegner vorbei auf den Relegationsplatz springen. Danach geht es weiter mit dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden. "Wir haben sehr viel Selbstbewusstsein für die kommenden Spiele gegen Ulm und Dresden getankt", befand Harenbrock.

   
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