Es bleibt spannend – Wer schnappt sich Platz drei?

Vor dem spannenden Saisonfinale in der 3. Liga wirft liga3-online.de einen Blick auf die Aufstiegskandidaten. Nachdem Eintracht Braunschweig und Hansa Rostock bereits als direkte Aufsteiger feststehen, ist der Aufstiegsrelegationsplatz noch zu vergeben. Mit Dresden, Erfurt, Wehen und Offenbach haben gleich vier Teams die Chancen, sich den dritten Tabellenplatz zu sichern. Wie die Möglichkeiten des einzelnen Teams aussehen, erfahrt ihr im Folgenden:

Saarbrücken war nah dran

Wer hätte das gedacht, aber ist für Saarbrücken wäre fast noch der Supergau drin gewesen. Da sich die vor einigen Wochen festgelegten Favoriten auf Rang 3 nicht gerade um jenen prügeln, rückte sogar noch Saabrücken in den Fokus. Der FCS, der vor noch nicht allzu langer Zeit ziemlich nah am Abgrund stand ist nach seiner super Serie von 7 siegreichen Spielen ohne Unterbrechnung rein rechnerisch nur nicht mehr imstande den 3. Rang zu erreichen, weil Dynamo Dresden noch gegen die Offenbacher Kickers antreten muss. Nun mal Spaß beiseite richten wir das Hauptaugenmerk auf die Teams, die zahlenmäßig überlegen sind.

Dresden mit machbarem Restprogramm

Dresden bekommt es noch mit Wacker Burghausen und den dezimierten Offenbacher Kickers zu tun. Burghausen sollte Dynamo wenig Probleme bereiten. Die wackeren Burghauser sind in den letzten Wochen immer weiter abgerutscht und befinden sich nun auf dem abstiegsbedrohten 17. Rang. Die hessischen Kickers jedoch sind schwer einzuschätzen. Nachdem unlängst Trainer und Manager das immer weiter sinkende Schiff verlassen haben bzw. mussten, ist deren Ehrgeiz wohl weiter am Boden. Ich traue ihnen im Endspurt durchaus 6 Punkte zu mit denen sie die Relegation ohne Beihilfe der anderen Teams erreichen würden.

Erfurts übrige Gegner sind nicht die einzige Hürde

Erfurts Fieberkurve zeigte zuletzt Höhen wie Tiefen. So punktete man gegen die direkte Aufstiegskonkurrenz aus Braunschweig, Dresden und Wiesbaden, während man gegen Regensburg und Sandhausen leer ausging. Die beiden Endgegner Ahlen und Aalen sollten Erfurt wenig Probleme bereiten. Die Rot-weißen aus Ahlen stellten sich in den letzten Wochen als Schießbude der Liga zur Verfügung und verschenkte Punkte fast gänzlich ohne Gegenwehr. Aalen hingegen, die man zu Hause empfängt sind auswärts keine Macht. Sie konnten jüngst lediglich beim Tabellenschlusslicht aus München dreifach punkten. Auch ihnen traue ich den Atem zu diese 2 Spiele-Hürde zu nehmen. Da sie jedoch einen Punkt im Hintertreffen sind, bräuchten sie nebenbei Burghauser Schützenhilfe in Dresden und idealerweise ein Remis zwischen dem OFC und Dynamo.

Auch Wiesbaden ist auf Schützenhilfe angewiesen

Nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge gegen Aufsteiger Hansa Rostock und Mitbewerber Erfurt gilt es für Wiesbaden gegen die schwächelnden Koblenzer und bei Werder Bremens Amateuren Boden gut zu machen. Punktgleich mit Erfurt sind sie ebenfalls auf Subventionen der Rivalen angewiesen. Da sie bei vergleichsweise schlechten Teams zuletzt punkten konnten, sollte es eine machbare Aufgabe sein. Sie dürfen sich jedoch nicht zu sehr auf Patzer der anderen verlassen, sollten sich stattdessen in erster Linie um das eigene Wohl sorgen um eine effiziente Punktausbeute einzufahren.

Offenbachs Aufstiegsträume fast ausgeträumt

Vor kurzem noch so nah und nun doch so fern – die Kickers Offenbach. Nachdem sie nach der Winterpause erfolgreich ihr Punktepolster verprassten, folgte dem Trainerrauschmiss direkt der Rücktritt des Managers. Von einer harmonischen Umgebung kann kaum die Rede sein. In Anbetracht des Restprogramms in Form von Heidenheim – die momentan fast jedem Gegner ein Remis abzwacken und den schon angesprochenen Dresdnern wird der Relegationsplatz wohl immer utopischer. Aktuell sind sie 2 Punkte hinter dem begehrten Rang angesiedelt.

FOTO: www.schwarzgelb-dynamo.de

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