Erzgebirge Aue: Wird Roland Frötschner neuer Präsident?

Am 12. November wählen die Mitglieder des FC Erzgebirge Aue einen neuen Aufsichtsrat, der anschließend den neuen Präsidenten berufen wird. Gut möglich, dass Roland Frötschner – Schwiegervater von Ex-Aue-Profi Enrico Kern – den Posten antreten wird.

"Will beim Neuanfang unbedingt dabei sein"

Der Unternehmer aus dem Schneeberger Ortsteil Lindenau ist der Präsidenten-Kandidat von gleich neun Personen, die als Team für den Aufsichtsrat kandieren, wie die "Freie Presse" berichtet. Auch die Großsponsoren gehen den Weg offenbar mit. "Wir stehen mit dem FC Erzgebirge am Abgrund. In nur zwei Jahren sind wir von einem sehr gesunden Zustand dahin gerutscht. Ich will beim Neuanfang unbedingt dabei sein", sagt Frötschner gegenüber der Zeitung.

Der 69-Jährige ist der Schwiegervater von Enrico Kern, der in der Jugend sowie von 2010 bis 2013 bei den Veilchen spielte und anschließend drei Jahre lang als Trainer bei der U19 fungierte. Derzeit coacht der 43-Jährige den Landesligisten FC 1910 Lößnitz.

Auch Vorstandsteam steht schon bereit

"Ich bin mir sicher, wir kriegen den Verein in ganz sauberes und ruhiges Fahrwasser", so Frötschner. In sportliche Belange und den finanziellen Bereich will er sich nicht einmischen. "Ein großes Anliegen ist es mir allerdings, dass das Scouting wieder aufgebaut wird." Dem Vorstand sollen außerdem Thomas Schlesinger, Chef der Umformtechnik Crimmitschau GmbH, Robert Scholz aus dem Förderkreisvorstand und Vereins-Legende Volker Schmidt angehören – wenn die Mitglieder die entsprechenden Aufsichtsrat-Mitglieder wählen.

Frötschner würde die Nachfolge von Helge Leonhardt antreten, der Anfang September zurückgetreten war. Als Übergangspräsident fungiert derzeit Torsten Enders, der ebenfalls für den Aufsichtsrat kandiert.

   
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