Erzgebirge Aue: Mehrere Spieler werden noch gehen müssen

30 Spieler, darunter vier Keeper, umfasst der Kader von Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue – und ist damit zu groß, will Trainer Timo Rost doch maximal mit 25 Feldspielern und drei Torhütern arbeiten. Entsprechend werden mehrere Akteure die Veilchen noch verlassen müssen.

Was passiert mit Sascha Härtel?

Sicher ist bereits der Abgang von Dirk Carlson, dessen Vertrag am Donnerstag ausläuft. Zuletzt war der Verteidiger unter anderem mit Hannover 96 in Verbindung gebracht worden. Auch das Arbeitspapier von Sascha Härtel endet zum 30. Juni. Beim Testspiel gegen den Berliner AK kam der 23-Jährige am Sonntag in den zweiten 45 Minuten aber zum Einsatz.

Offen ist noch, wie es für Niklas Jeck, Ramzy Ferjani und Phillip Riese weitergeht, deren Verträge allesamt noch laufen. Im Duell mit dem BAK standen sie nicht auf dem Platz. Auch Torhüter Tim Kips besitzt einen Kontrakt, dürfte hinter Martin Männel, Philipp Klewin und Lukas Sedlak aber nur die Nummer vier sein. Keine allzu verlockende Perspektive für den 21-Jährigen. Sehr gut möglich daher, dass der Luxemburger die Veilchen verlässt.

Rost will sich Zeit lassen

Ebenso geklärt werden muss, wie es für den derzeit verletzten Jan Hochscheidt und Eigengewächs Felix Hache weitergeht. "Wir werden in der Vorbereitung genau hinschauen, mit wem wir weitermachen wollen und mit wem nicht mehr", sagt Trainer Timo Rost bei "Tag24". Eine Deadline gibt es nicht: "Da lassen wir uns Zeit und gucken da auch genau hin, ohne uns einen Stichtag zu setzen." Neben weiteren Abgängen – 15 sind es bislang insgesamt – sollen auch noch weitere Neue ins Erzgebirge kommen. Wohl ein bis zweimal will Aue noch zuschlagen – und müsste dann entsprechend noch weitere Spieler abgeben, um die angepeilte Kadergröße zu erreichen.

   

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