Erzgebirge Aue: Burghardt feiert Comeback nach Kreuzbandriss
Zum Ende der Saison konnte der FC Erzgebirge Aue noch einmal eine gute Nachricht vermelden: Maxim Burghardt ist zurück auf dem Platz. Fast 400 Tage nach seinem Kreuzbandriss wurde der 21-jährige Abwehrspieler am letzten Spieltag eingewechselt.
Verletzung im April 2025
13 Monate lang fehlte Maxim Burghardt dem FC Erzgebirge Aue verletzungsbedingt. Im April 2025 stand der 21-jährige Rechtsverteidiger in der Startelf von Cheftrainer Jens Härtel gegen Rot-Weiss Essen, doch nach 18 Minuten musste Burghardt bereits vom Platz. Die Diagnose? Niederschmetternd, denn der Verteidiger, der von Eintracht Trier gekommen war, erlitt einen Kreuzbandriss. Am vergangenen Wochenende gab Burghardt dann sein Comeback, als er in der Schlussphase gegen Schweinfurt eingewechselt wurde. Der 21-Jährige zeigte sich erleichtert.
"Jetzt bin ich wieder da"
"Tage voller Schmerzen, Rückschläge und harter Momente, die mich an meine Grenzen gebracht haben. Körperlich und mental", berichtete Burghardt im "kicker" von Komplikationen und weiteren Operationen, die eine schnellere Rückkehr verhinderten. Aber jetzt kann der Abwehrspieler wieder vollen Fokus auf die tägliche Arbeit am Ball legen: "Jetzt bin ich wieder da. Nicht nur stärker als Fußballer, sondern auch stärker als Mensch." In 28 Drittliga-Partien erzielte der 21-Jährige bereits zwei Tore. Ein Kandidat für den Neuaufbau im Regionalliga-Kader wäre Burghardt daher durchaus.