Erik Durm: Von der 3. Liga in die Champions-League

Dass die 3. Liga in den Augen vieler Personen, und auch in denen des DFB, als Talentschmiede gesehen wird, ist kein Geheimnis. In der aktuellen Saison gibt es aber wieder ein Beispiel eines Spielers, der diesen Titel äußerst kräftig untermauert und sehr eindrucksvoll beweist, wie weit es nach oben gehen kann. Gemeint ist der Dortmunder Verteidiger Erik Durm. In der vergangenen Saison spielte er beinahe ausschließlich in der U23 des BVB in der 3. Liga. Doch beim Champions-League Spiel der Borussia am vergangenen Dienstag gegen Olympique Marseille wurde Durm von Beginn an eingesetzt und konnte sogar die Torvorlage zum 1:0 durch Robert Lewandowski beisteuern.

Verletzungspech war seine Chance

Durm bekam seine Chance vor etwa zwei Wochen in der Bundesliga, da mit Marcel Schmelzer und Lukas Piszczek beide Außenverteidiger der Borussia aus Dortmund verletzt ausfielen. Den einen ersetzte Trainer Jürgen Klopp mit Kevin Großkreutz, den anderen eben mit Erik Durm. Seither machte der junge Spieler vier Spiele in Folge von Beginn an, von denen drei siegreich gestaltet werden konnten. Durm selbst beschreibt diese Entwicklung beim BVB als "unglaublich". Er habe "Gänsehaut" gehabt, als die Champions-League Hymne gespielt wurde.

Die Ziele fest im Blick

Für die kommenden Spiele hat Durm schon einen festen Plan gefasst. Er möchte für sich und die Borussia das Maximum herausholen und in jedem Spiel bestehen. Fraglich wird sein, ob er nach der Rückkehr von Marcel Schmelzer wieder in die U23 des BVB gehen wird, oder ob er nun zum festen Bestandteil der Mannschaft gehört. Am Beispiel von Jonas Hofmann, der ebenfalls in der vergangenen Saison in der U23 spielte und nun fester Bestandteil der Borussia ist, zeigte sich bereits, dass der Weg aus der 3. Liga in die Bundesliga und noch weiter keineswegs unmöglich ist. Für die beiden jungen Spieler sind die Perspektiven in jedem Fall sehr vielversprechend!

FOTO: Flohre Fotografie

   
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