Erfurt setzt Belohnung für Hinweise auf Pyro-Chaoten aus

Nachdem in der Halbzeitpause der Partie zwischen Erfurt und Magdeburg am Montagabend zwei Kinder durch das Abbrennen von Pyrotechnik einiger Chaoten verletzt wurden, haben die Thüringer nun erste Konsequenzen angekündigt. Um die Verantwortlichen identifizieren zu können, wurde eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise auf die Täter ausgesetzt. Ihnen droht zudem eine Strafanzeige und ein bundesweites Stadionverbot. 

Präsident Rombach will verletzte Kinder besuchen

Der Eklat ereignete sich kurz vor Beginn der 2. Halbzeit. Im Stehplatzbereich der Heimfans zündeten Erfurter und befreundete HFC-Fans Pyrotechnik und feuerten Leuchtraketen in Richtung des Gästeblocks ab. Ein Siebenjähriger erlitt ein Knalltrauma sowie Verbrennungen am Rücken, ein weiteres Kind klagte über Atemnot. Präsident Rolf Rombach kündigte an, die beiden verletzten Kinder in den kommenden Tagen persönlich aufzusuchen, um "sich im Namen des Vereins für diese Wahnsinnstat zu entschuldigen. Auch der Fanrat des Vereins will für die Kinder eine Aktion starten, um zu zeigen, dass der weitaus überwiegende Teil  der Fans im Stadion das Handeln der Chaoten verurteilt." Weitere Informationen zu dem Vorfall wird RWE-Sicherheitschef Andreas Nichelmann am Mittwoch um 12:30 Uhr im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Wiesbaden bekanntmachen.

 

   

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