Energie Cottbus vor schwerem Auswärtsspiel in Duisburg

Der MSV Duisburg ist in der laufenden Saison im eigenen Stadion ungeschlagen. Jedoch möchte das Team von Stefan Krämer diese Serie beenden. Aufgrund dieser Serie dürfte es allerdings kein leichtes Unterfangen für den FC Energie werden. "Duisburg gehört zu den Top-Teams, ist nicht aus Versehen Dritter und im eigenen Stadion ungezwungen. Schon im Hinspiel hat dieses Team seine Klasse gezeigt", so Krämer auf der Vereinshomepage des FC Energie. Die Zebras mussten sich im Landespokalhalbfinale Rot-Weiß Oberhausen mit 0:2 geschlagen geben. Auswirkungen auf das kommende Spiel dürfte diese Partie nicht haben, weil MSV-Trainer Gino Lettieri der zweiten Reihe die Chance gab Spielpraxis zu sammeln.

Duell mit Geschichte

Das Hinspiel konnte der FC Energie für sich entscheiden. Nach überzeugender Leistung gewann die Krämer-Elf mit 2:0. Die Tore erzielten Mattuschka (Foulelfmeter) und Kleindienst. Diese Partie wurde schon häufiger gespielt. In der 2. Bundesliga zum letzten Mal in der Spielzeit 2012/2013. Energie musste sich im eigenen Stadion mit 0:1 geschlagen gegeben. Auch das letzte Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga entschied Duisburg für sich. Die Zebras gewannen mit 2:1. Das gleiche Ergebnis gab es in der Spielzeit 2011/2012. Jedoch gewann Energie das Spiel mit 2:1. Alle Tore fielen damals in den ersten 20 Minuten. Auch in der Bundesliga kreuzten beide Vereine die Klingen. 2007/2008 konnte jeweils das Auswärtsteam gewinnen. Ervin Skela köpfte damals die Lausitzer zum 1:0-Auswärtserfolg. Zum ersten Mal gab es dieses Duell, als Energie als Regionalligist im DFB-Pokal Achtelfinale 1996/1997 den MSV mit 7:6 n.E. schlug. Erst im Finale gegen den VfB Stuttgart musste Energie die Segel streichen.

Nur kleine Blessuren

Im Landespokalspiel gegen Babelsberg gab es nur leichte Blessuren zu beklagen. Somit stehen Stefan Krämer im Spiel gegen Duisburg fast alle Profis zur Verfügung. "Die medizinische Abteilung ist gut gefüllt", sagte Trainer Stefan Krämer am Tag nach dem Halbfinale auf der Pressekonferenz. Allerdings handelt es sich um übliche Blessuren, keine strukturellen Probleme. "Dass es mal blaue Flecken gibt ist normal und nicht so schlimm", führt der Energie-Coach in der Pressekonferenz zum Spiel in Duisburg fort. Weiterhin fehlen werden Manuel Zeitz, Zbynek Pospech, Patrick Wolf und Anton Makarenko. Sven Michel hingegen hofft auf einen Einsatz in Duisburg. In Babelsberg musste der Mittelfeldspieler wegen Oberschenkelprobleme ausgewechselt werden. Stürmer Frederick Kyereh könnte nach überzeugenden Trainingsleistungen in den Kader rücken.
Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Ledgerwood, Möhrle, Mimbala, Szarka – Garbuschewski, Holz, Mattuschka, Perdedaj, Michel – Kleindienst

   
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