Energie Cottbus: Unter Miritua geht es bergauf

Den Trainer gewechselt und vor der Begegnung gegen Preußen Münster  fünf Punkte aus drei Spielen geholt. Dies sorgt bei einem Team, das im Keller steht, für mehr Selbstvertrauen. Warum die Partie gegen Münster dennoch 0:0 ausging, erklärten wir im folgenden Artikel. 

In der Abwehr verbessert

Energie musste in vergangenen Heimspielen der aktuellen Saison schon so einige frühe Rückstände verkraften. Allein in den letzten vier Spielen lag man zur Halbzeit in drei Spielen davon hinten. Besonders fiel dies auf der rechten Verteidigerposition als auch beim Verteidigen bei Standardsituationen auf. Um dieses Problem zu lösen, wurde Christopher Schorch verpflichtet. Er spielte bereits beim Auswärtssieg in Dresden und sorgte für mehr Stabilität im Abwehrzentrum.Auch im Mittelfeld zeigt sich Energie wieder stärker, in dem der Gegner druckvoller beim Spielaufbau gestört wird. Zudem verschiebt man besser auf dem Feld, sodass der Gegner nicht richtig zur Entfaltung kommt. Energie begann im Gegenteil zu den letzten Heimspielen sehr konzentriert und legte besonders viel Wert darauf, kein Gegentor zu kassieren. Auch die Zweikämpfe wurden angenommen. Trotz fünfter gelber Karte für Uwe Möhrle in der Frühphase ließ man sich dennoch nicht davon abhalten, robust zu verteidigen. “Wenn ich für so ein Foul nach drei oder vier Minuten schon die Gelbe Karte bekomme, dann muss sich auch der Schiedsrichter mal hinterfragen. Sonst können wir gar keine Zweikämpfe mehr führen“, so Kapitän Uwe Möhrle im „Kicker“.

Zu wenig Chancen, um das Heimspiel siegreich zu gestalten

Eine robuste und sichere Abwehr setzt durchaus voraus, dass man gegen einen Aufstiegsaspiranten auch was für die Offensive tun kann. Besonders auffällig zeigte sich Stürmer Sukuta-Pasu, der oft den Ball fest machen konnte und sich auch mal robust in Szene setzte. Aber der letzte Tick zum Abschluss fehlte. Dadurch erspielte sich Energie sehr selten gute Tormöglichkeiten. Auch Marco Holz war es nicht vergönnt, die wichtige Führung zu erzielen – hatte er doch in Dresden in der Vorwoche den Siegtreffer erzielt. Auch Bouziane nach einer Freistoßvariante konnte das Tor nicht treffen, da der gegnerische Torhüter auf dem Posten war.  Auch Kauko traf nicht, als er in der Endphase des Spiels eine Kopfballmöglichkeit hatte. Torhüter Lomb hatte beim parieren keinerlei Probleme. Chancen gab es auf beiden Seiten nicht viel, da die Mannschaften sehr diszipliniert und taktisch agierten. Diese Marschroute ging zumindest bei den Abwehrreihen auf.

 
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