Energie Cottbus distanziert sich von "Ku-Klux-Klan"-Aktion

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Tausende Fans feierten am Sonntagnachmittag den Aufstieg des FC Energie Cottbus in die 3. Liga. Einige Anhänger zeigten sich in der Cottbuser Innenstadt jedoch von ihrer schlechten Seite und posierten in Masken des rassistischen Ku-Klux-Klans (Foto unten). Der FCE hat sich von der Aktion nun distanziert.

Lebenslange Hausverbote angekündigt

"Aufstieg des Bösen" war auf dem Banner zu lesen, das die Anhänger auf dem Cottbuser Altmarkt zeigten – Polizei und Staatsschutz ermitteln nun. "Eine Darstellungsform, die menschenverachtend, abstoßend und in keiner Weise tolerierbar ist", distanziert sich Energie Cottbus in einer Mitteilung "entschieden" von dem gezeigten Banner und den dafür verantwortlichen Personen. Die Lausitzer kündigten zudem an, bundesweite Stadionverbote und lebenslange Hausverbote gegen die Personen aussprechen zu wollen, sobald diese ermittelt seien.

Energie "zutiefst betroffen"

"Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Personen der Stadt Cottbus, der gesamten Region und dem FC Energie Cottbus ganz bewusst Schaden zufügen wollen", betont der FCE in seiner Mitteilung und zeigt sich "zutiefst betroffen, dass einige wenige Personen durch ihr Handeln die Freude über den Aufstieg trüben und das Image von zehntausenden Energiefans und des Vereins beschädigen."

   
  • O. K.

    Da gibt es nichts zu distanzieren – das Problem ist in Cottbus alles, nur nicht neu. Viel zu lange hat auch der NOFV da tatenlos zugesehen -> ich erinnere nur an das Theater mit den Babelsbergern.

  • Stefan König

    Ohne Worte :-(

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