Energie Cottbus: Auswärtsstärke weiter bestätigen

Energie ist nun mehr sechs Auswärtsspiele ungeschlagen. Seine erfolgreichste Saison spielte der FC Energie in der 2. Bundesliga, als man 2005/2006 elf Auswärtsspiele ungeschlagen war. Wenn es am Samstag gegen Köln geht, trifft Stefan Krämer auf einen alten Bekannten. Mit Fortuna Trainer Uwe Koschinat hat Krämer den Fußballlehrerschein gemacht. Unter der Woche musste Krämer eine Spielform im Training abbrechen, weil er sich um die Gesundheit der Spieler sorgte. Die Intensität beim Training war sehr hoch. Jedoch ist es wichtig, das Team auf ein Kampfspiel einzustellen. "Fortuna ist eine unangenehme Mannschaft. Groß, wuchtig, robust. Es wird also auf jeden Fall weh tun", so Krämer in einem Statement für die Vereinshomepage.

Letztes Duell liegt weit zurück

Energie traf von 1997 bis 2000 insgesamt sechs mal auf die Fortuna aus Köln. Die Lausitzer verloren alle drei Spiele im Kölner Südstadion. Energie schaffte 2000 den Sprung in die Bundesliga. Köln stieg aus der 2. Liga ab und sorgte für ein Novum im Profifußball. In einem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim wurde der damalige Cheftrainer Toni Schumacher in der Halbzeitpause entlassen. Verletzt ist aktuell nur Innenverteidiger Thomas Hübener, der auf jeden Fall bis zm Ende der Hinrunde ausfallen wird. Zbynek Pospech und Fanol Perdedaj trainierten Donnerstag nur individuell, was als reine Vorsichtsmaßnahme zu verstehen ist. Für die Partie in Köln signalisierten beide Profis, am Spiel teilnehmen zu können. Die Blessuren der beiden Spieler sind kleiner als gedacht. Verteidiger Patrick Wolf hatte weniger Glück. Mit einem Schlag aufs Knie begab er sich zum Mannschaftsarzt Dr. Hartmut Thamke. Wegen einer Reizung der Patellasehne wird Wolf bis Mitte nächster Woche ausfallen.

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Perdedaj, Möhrle, Mimbala, Szarka – Kleindienst, Zeitz, Mattuschka, Elsner, Michel – Pospech

 

FOTO: Christiane Weilandt

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