Emmerling kritisiert Bergner für Nachtreten gegen Nowag

Sportlich hatte das Ost-Duell zwischen Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC (Sonntag, 14 Uhr) schon mal eine größere Bedeutung, dafür geht es hinter den Kulissen heiß her. Nachdem CFC-Trainer David Bergner am Freitag gegen RWE-Präsident Frank Nowag nachgetreten hat, schießt Stefan Emmerling nun zurück.

Bergner kann sich nicht freisprechen

"Ich glaube, dass es noch niemand geschafft hat, in drei Monaten einen Verein zu zerstören", spielt Emmerling in der "Bild" auf Bergners Aussage an, Nowag habe den Verein zerstört. Keiner, der vorher mitverantwortlich gewesen sei, könnte sich freisprechen, so der RWE-Trainer. "Und so weit ich weiß, war David Bergner auch als Chef-Scout hauptverantwortlich für die Zusammenstellung des Kaders", schießt Emmerling in Richtung Bergner. "Es gehört sich nicht, nachzutreten."

"Deshalb war er auch nur so eine kurze Zeit hier"

Auch Kapitän Jens Möckel findet klare Worte und widerspricht Bergner. So könne keiner, der in letzten Jahren bei RWE war, sagen, "dass er fehlerfrei war." Auch Bergner habe in seinen 49 Tagen als Trainer "bestimmt ein paar Fehler gemacht", zumal die Thüringer in dieser Zeit sieglos geblieben waren. "Deshalb war er auch nur so eine kurze Zeit hier", weiß Möckel. Am Sonntagnachmittag wird es dann wieder sportlich.

   
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