Abstellungsgebühren: Kleiner Geldregen für vier Drittligisten

Die UEFA hat insgesamt 150 Millionen Euro an Abstellungsgebühren für die EM 2016 und die EM-Qualifikation ausgeschüttet. Davon profiteren mit dem FSV Frankfurt, dem SC Paderborn, Preußen Münster und dem VfR Aalen auch vier Drittligisten, die zusammen rund 108.000 Euro erhalten haben.

Frankfurt kassiert den Löwen-Anteil

Über den größten Geldsegen darf sich der FSV Frankfurt freuen. Da die Hessen im Rahmen der EM-Qualifikation mit Heinrich Schmidtgal (Kasachstan), Edmond Kapllani, Odise Roshi (beide Albanien), Joni Kauko (Finnland) und André Schembri (Malta) zwischen September 2014 und November 2015 gleich fünf Spieler abstellten, schüttetete die UEFA genau 71.401,03 Euro aus. Der VfR Aalen darf sich für die Nationalmannschafts-Nominierung von Jasmin Fejzic (Bosnien-Herzegowina) über 14.401,86 Euro freuen, Preußen Münster wird mit 13.887,50 Euro belohnt – die Adlerträger stellen Chris Philipps (Luxemburg) ab. Der SC Paderborn erhält für Alban Meha (Albanien) 8.279,48 Euro.

Summe steigt an

Den größten Anteil in Deutschland haben der FC Bayern (2,9 Millionen Euro), Borussia Dortmund (1,6 Mio. €), der VfL Wolfsburg (1,4) und Bayer 04 Leverkusen (1,3) erhalten. Mit dem FC Unterföhring (51.000 Euro) und dem SV Heimstetten (20.400 Euro) profitierten unterdessen auch zwei Amateurvereine, die jeweils Nationalspieler für Liechtenstein abstellten. Schon jetzt steht fest: Für die EM-Endrunde 2020 werden die Vereine insgesamt mindestens 200 Millionen Euro kassieren.

 

   
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