Einvernehmliche Trennung: Antonitsch verlässt Zwickau

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Zwei Jahre lang lief Nico Antonitsch für den FSV Zwickau auf, am Saisonende trennen sich die Wege. 

Budgeteinsparung

66 Spiele, sieben Tore: Das ist die Bilanz des 27-jährigen Verteidigers im FSV-Trikot. Die Entscheidung, sich im Sommer zu trennen, sei dabei einvernehmlich gefallen, wie es in einer Mitteilung der Westsachsen heißt. Der künftige FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth spricht von "jederzeit offenen und ehrlichen Gesprächen", bei denen man am Ende verschiedene Aspekte in die Entscheidung einfließen lassen habe. "Unsere Kaderplanung führt mitunter zu schweren Entscheidungen, denn wir müssen eine Budgeteinsparung sowie die U23-Regel beachten", betont Wachsmuth. "Nico ist sportlich und menschlich eine absolute Bereicherung gewesen. Ich glaube wir haben am Ende für beide Seiten die richtige Entscheidung getroffen."

Neues Ziel noch offen

Antonitsch selbst blickt derweil auf eine "besondere Zeit" zurück und betont: "Natürlich bin ich traurig, wenn ich daran denke, dass morgen mein letztes Heimspiel ist. Ich habe jede Sekunde genossen, welche ich für Zwickau am Platz stehen durfte und werde dies auch noch in den letzten zwei Spielen tun." Aber durch die gegebenen Umstände sei Entscheidung "sowohl für mich als auch für den Verein mit Sicherheit die richtige. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Zeit hier bedanken! Es ist echt ein besonderer Verein!" Antonitsch ist nach Toni Wachsmuth (Karriereende), Orrin McKinze Gaines II (Darmstadt 98, Leih-Ende), Kevin Hoffmann (Jahn Regensburg, Leih-Ende), Alexander Sorge (unbekannt) und Manolo Rodas (Kickers Offenbach) der sechste Spieler-Abgang beim FSV. Wohin es den Österreicher zieht, steht noch nicht fest.

   

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