Eintracht: Schiele will Co-Trainer Matthias Lust holen – Klaß geht

Die Trainerfrage bei Eintracht Braunschweig ist mit der Verpflichtung von Michael Schiele seit Sonntag beantwortet, nun geht es um das Trainerteam. Laut der "Braunschweiger Zeitung" (BZ) will Schiele seinen Co-Trainer Matthias Lust zum BTSV holen. Mit Abwehrspieler Nico Klaß steht derweil ein weiterer Abgang fest.

Kommt Lust?

Schon in Würzburg und Sandhausen arbeitete Schiele mit Lust zusammen, auch bei Eintracht Braunschweig beabsichtigt der 51-Jährige das nun offenbar – eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Sicher scheint dagegen, dass Thomas Stickroth, Assistent des beurlaubten Daniel Meyer, künftig nicht mehr zum Trainerteam gehören wird. Der Zeitung zufolge soll die Trennung bereits beschlossene Sache sein, eine Bestätigung liegt aber noch nicht vor.

Zeitgleich könnte ein Ex-Profi das Trainerteam ergänzen. Im Gespräch sind Kosta Rodrigues, der zwischen 1999 und 2002 sowie von 2004 bis 2009 für den BTSV spielte, und U19-Co-Trainer Marc Pfitzner, der insgesamt 248 Partien für Eintracht Braunschweig bestritt.

Klaß geht

Parallel laufen die Kaderplanungen. Während Luis Görlich wohl aus der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim zum BTSV stoßen wird, verlässt Nico Klaß die Eintracht. Laut der "BZ" soll sich der 24-Jährige bereits vor dem letzten Saisonspiel aus persönlichen Gründen verabschiedet haben. Der 24-jährige Innenverteidiger war vor der Saison aus Oberhausen gekommen und hatte 15 Spiele absolviert. Beim BTSV ist Klaß nun Abgang Nummer 9.

Ob Fabio Kaufmann, Dominik Wydra, Brian Behrendt, Oumar Diakhite, Danilo Wiebe, Yari Otto und Marcel Bär bleiben, ist weiterhin offen. Seit letzter Woche liegen den genannten Spielern unterschriftsreife Verträge zur Verlängerung vor – Entscheidungen werden für die kommenden Tage erwartet. Klar ist bereits, welchen Umfang der Kader für die neue Saison haben soll: "Uns schwebt ein kleiner Kader vor. 20, 21 Feldspieler und drei Torhüter“, so Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann. Zum Vergleich: In der zurückliegenden Serie zählten 30 Profis zum Aufgebot.

   
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