Eintracht Braunschweig: Planungen für die neue Saison laufen

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Nach dem denkbar knappen Klassenerhalt laufen bei Eintracht Braunschweig die Planungen für eine erfolgreichere Saison 2019/20 an. Während das Grundgerüst wohl erhalten bleiben wird, gibt es Gerüchte zur Zukunft von Trainer André Schubert.

Pfitzner soll bleiben – Kommt Ademi?

Groß war sie, die Erleichterung über den Liga-Verbleib nach dem 1:1 gegen Energie Cottbus am vergangenen Samstag. Zwar hatte der BTSV nach dem Abstieg vor einem Jahr eigentlich den direkten Wiederaufstieg angepeilt, war am Ende aber froh, den Klassenerhalt nach der desaströsen Hinrunde doch noch geschafft zu haben. In der kommenden Saison will die Eintracht an die starke Rückrunde (32 Punkte aus 19 Spielen) anknüpften und einen neuen Anlauf Richtung Wiederaufstieg starten. Nahezu sämtliche Leistungsträger wie Philipp Hofmann, Jasmin Fejzic und Bernd Nehrig sind über die Saison hinaus gebunden, lediglich bei Marc Pfitzner und Reservekeeper Yannik Bangsow läuft der Vertrag aus. Laut der "Braunschweiger Zeitung" sei der BTSV aber bestrebt, das Arbeitspapier von Pfitzner zu verlängern. Anfang Dezember aus der U23 zu den Profis beordert, trug der 34-jährige Routinier mit fünf Toren nicht unerheblich zum Klassenerhalt bei.

Darüber hinaus enden die Leihen von Julius Düker (SC Paderborn) und Leandro Putaro (Arminia Bielefeld). Während Düker in den Bundesliga-Planungen des SCP keine Rolle spielt und die Ostwestfalen somit verlassen kann, steht die Zukunft von Leandro Putaro in Bielefeld noch nicht fest. Mit Blick auf potentielle Neuzugänge soll Orhan Ademi von den Würzburger Kickers in den Fokus gerückt sein. Der Stürmer netzte in der abgelaufenen Saison elfmal ein und bereitete vier weitere Treffer vor. Es wäre eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, spielt Ademi doch bereits zwischen Juli 2012 und Januar 2015 sowie in der Saison 2015/16 für den BTSV.

Gerüchte um Schubert

Inwiefern die drei verliehenen Youngster Nick Otto, Besfort Kolgeci und Samuel Abifade  noch eine Rolle spielen werden, ist offen. Auch die weitere Zukunft von Jonas Thorsen und Onur Bulut scheint ungewiss. Während Thorsen unter Schubert nie zum Kader gehörte, war Bulut oftmals nur Reservist. Sicher ist, dass der derzeit an Union Berlin ausgeliehene Suleiman Abdullahi aufgrund einer fehlenden Spielberechtigung für die 3. Liga auch in der kommenden Saison nicht für die Löwen auflaufen wird. Der 22-jährige Stürmer, der in Braunschweig noch bis 2020 unter Vertrag steht, könnte somit verkauft werden. Etwa an die Eisernen, die eine Kaupfoption besitzen.

Gerüchte gibt es derweil um Trainer André Schubert. Demnach soll der 47-Jährige "wegen seiner bestimmenden Art", wie es die "Braunschweiger Zeitung" formuliert, nicht unumstritten sein. Allerdings läuft sein Vertrag noch bis 2021. Im Hintergrund arbeitet Schubert bereits am Vorbereitungsplan für die kommende Saison. Dabei wird es auch um die Frage gehen, inwiefern ein Trainingslager finanzierbar ist. Denn da Eintracht Braunschweig die abgelaufene Saison wohl mit einem Millionen-Minus abschließen wird, sind Einsparungen notwendig. Nur am Profikader soll nicht gespart werden, denn die Rückkehr in die 2. Bundesliga bleibt das Ziel.

   

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