Eintracht Braunschweig lehnt FCI-Angebot für Nikolaou ab

Jannis Nikolaou bleibt in Braunschweig – zumindest vorerst. Ein Angebot des FC Ingolstadt haben die Niedersachsen abgelehnt.

"Sportliche Gründe" ausschlaggebend

In der "Braunschweiger Zeitung" führt Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann "sportliche Gründe" an, die "ausschlaggebend" gewesen sein, den 28-jährigen Defensivspieler "nicht abgeben zu wollen". Dem Vernehmen nach soll Ingolstadt bereit gewesen sein, eine mittlere sechsstellige Summe für Nikolaou auf den Tisch zu legen. Ist das letzte Wort damit schon gesprochen? Oder beginnt der Poker nun erst? Fakt ist: Die Verpflichtung eines weiteren Spielers für die Defensive lässt beim Zweitliga-Absteiger noch auf sich warten. "Wir sind in Gesprächen mit Kandidaten", hält sich Vollmann bedeckt. Laut der Zeitung könnte sich nächste Woche ein Probespieler beim BTSV vorstellen.

Kommt noch ein Stürmer?

Bedarf besteht auch im Sturm, wo mit Luc Ihorst durch die Verletzungen von Sebastian Müller und Benjamin Girth und dem Abgang von Nick Proschwitz nur noch ein Spieler zur Verfügung steht. Noch ist aber offen, ob die Eintracht Ersatz verpflichten wird: "Das ist eine schwierige Entscheidung, ob wir die zehn Wochen durchhalten wollen", so Vollmann vor dem Hintergrund, dass Müller in dem angesprochenen Zeitraum nicht zur Verfügung stehen wird. Es sei aber schwierig, eine 1a-Lösung für diese Position zu bekommen – zumal auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten begrenzt sind: "Wir können auch nicht grenzenlos Spieler verpflichten." Bis zum 31. August bleibt dafür noch Zeit, anschließend können nur vereinslose Akteure unter Vertrag genommen werden.

   
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