Dynamo: Symbolische Eintrittskarten boomen

Positive Nachrichten für den Zweitligisten Dynamo Dresden: Für das “Geisterspiel” am kommenden Sonntag (11. März) gegen den FC Ingolstadt planten die Dynamo-Fans eine großartige Idee – fast 6.000 “Geistertickets” wurden verkauft, der Erlös kommt dem Klub zugute. Vertreter der Fanszene brachten die Idee der symbolischen Eintrittskarten ins Leben. Tolle Fans habe der Verein, denn bei solch einer Aktion und vor allem bei diesem überwältigenden Zuspruch zeigt es wieder einmal mehr, dass die Fans aus Dresden hinter dem Verein stehen und auch in schwierigen Zeiten für ihren Verein da sind.

Präsident Andreas Ritter erklärt auch gegenüber “kicker.de”, dass der Verein auch stolz auf seine Fans sein kann und sich so eine Aktion bundesweit zeigen lassen kann.

”Etwas Gutes im Schlechten”

Dynamo Dresden bekam im Februar zwei Geisterspiele und eine Geldstraße von 100.000 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgesetzt. Spiele wie gegen Eintracht Frankfurt am 16. März oder gegen Ingolstadt können Fans also nur über den Fernseher verfolgen, nicht live im Stadion. Vorfälle beim DFB-Pokalspiel am 24. Oktober 2011 gegen den aktuellen Tabellenführer der Bundesliga, Borussia Dortmund, sorgten für diesen Entschluss. Bei der ersten Verhandlung war sogar die Rede von einer kompletten Sperre beim DFB-Pokal, aufgrund der Vorkommnisse. Dynamo Dresden, ein Verein und seine “Problem-Fans”. Zuletzt sorgten erneut Fans vom Zweitligisten für negative Schlagzeilen, denn mit Fanutensilien gekleidete Gewalttäter hatten am vergangenen Freitag in einem Zug in Niedersachsen einen türkischen Familienvater, der mit seinen drei Kindern unterwegs war, beleidigt und bedroht. Schlussendlich griff die Polizei ein und nahm die Unruhestifter fest. In einer Stellungnahme hatten die Dresdner den Betroffenen ihr Bedauern ausgesprochen, sich aber von Gewalttätern und Rassisten distanziert.

 

 

   
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