Dynamo Dresden: Bünning und Kraulich im Training verletzt

Bei Dynamo Dresden ging es im Training am Mittwoch ordentlich zur Sache. Mit Lars Bünning und Tobias Kraulich verletzten sich gleich zwei Innenverteidiger.

Bünning kurzzeitig im Krankenhaus

Wie die "Sächsische Zeitung" berichtet, zog sich Bünning nach einem Zweikampf mit Jakob Lewald eine Platzwunde am Kopf zu und musste ins Krankenhaus, wo die Wunde genäht wurde. Da der 25-Jährige aufgrund seiner fünften gelben Karte für das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen aber ohnehin gesperrt ist, fällt die Verletzung nicht schwerer ins Gewicht. Kraulich konnte nach einem Kopf-Treffer ebenfalls zunächst nicht weitermachen, nachdem die Nase angefangen hatte zu bluten. Mit blutstillenden Stöpseln ging es dann aber doch weiter.

Nicht im Training dabei war Claudio Kammerknecht (Belastungssteuerung), dafür stand Kevin Ehlers (nach Fußverletzung) wieder auf dem Platz. Für das Spiel gegen Essen dürfte er aber noch keine Option sein. Jakob Lewald und Tobias Kraulich sind damit die einzig verbliebenen Innenverteidiger.

"Prädestiniert dafür, dass es auch mal kracht"

Dass die Einheit am Mittwoch durchaus härter war, hatte seinen Grund. Schließlich hatte Dynamo beim Derby in Aue die nötige Aggressivität und Härte in vielen Situationen vermissen lassen. "So eine Trainingseinheit ist auch prädestiniert dafür, dass es auch mal kracht", sagt Paul Will in der "Bild"-Zeitung.

"Es tut uns gut, wenn wir im Training die Intensität an den Tag legen, die uns im Spiel erwartet. Nur über Schönspielerei oder Hacke, Spitze, eins, zwei drei geht es auch nicht." Denn klar ist: "Wir brauchen die Punkte. Und es wäre gut, wenn wir gegen Essen eine neue Serie starten würden. Gerade, um im Umfeld die Ruhe wieder herzustellen."

   
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