Dynamo: Batista Meier und Shcherbakovski auf Streichliste?

Nach der bislang enttäuschenden Saison wird es bei Dynamo Dresden bis Ende Januar wohl Veränderungen im Kader geben. Während auf der einen Seite neue Spieler geholt werden sollen, können andere Akteure die Sachsen verlassen. Ohne große Perspektive sind offenbar Oliver Batista Meier und Jan Shcherbakovski.

Im Training nicht aufgedrängt?

Einem Bericht der "Bild" zufolge soll das Duo "ganz weit oben" auf der Streichliste stehen. Batista Meier kam Anfang des Jahres aus der zweiten Mannschaft des FC Bayern München nach Dresden und stand in der Rückrunde der vergangenen Zweitliga-Saison noch regelmäßig auf dem Platz. In acht Partien gehörte der 21-Jährige zur Startelf, fünfmal wurde er eingewechselt. Nur dreimal kam Batista Meier nicht zum Einsatz. In der Relegation durfte er für 60 Minuten ran.

Nach dem Abstieg und dem Trainerwechsel hin zu Markus Anfang änderte sich das Bild. Zwar stand der Offensivspieler in dieser Saison immerhin 14 Mal im Kader, bestritt aber lediglich vier Kurzeinsätze von insgesamt 40 Minuten. Beginnen durfte er nie, in drei Partien stand der gebürtiger Lautrer erst gar nicht im Kader. "Wenn er in den Spielen mal reinkam, war das grundsätzlich in Ordnung. Aber nach den Trainingseinheiten haben wir uns oft anders entschieden, weil andere auf seiner Position eben mehr Leistung gebracht haben", wird Trainer Markus Anfang in der "Bild" zitiert.

Heißt wohl: Der frühere U20-Nationalspieler hat sich im Training nicht aufgedrängt. Auch deshalb scheint seine Perspektive bei den Sachsen begrenzt. Anfang dazu: "Wenn er das so sieht, dann kann er auf uns zukommen. Wir haben 31 Spieler eingesetzt. Am Ende hat jeder seine Spielzeiten gekriegt. Oli ist ein sehr großes Talent. Aber er muss mal schauen, dass er aus dem Talentstatus herauskommt und sich durchsetzt." Sein Vertrag bei der SGD läuft allerdings noch bis 2025.

Shcherbakovski bestritt nur eine Partie

Gleiches gilt für das Arbeitspapier von Jan Shcherbakovski, der sich im Training offenbar ebenfalls nicht aufdrängen konnte. "Ich lasse keinen zu Hause, weil ich sage, ich mag ihn nicht. Jeder Spieler hat die Chance, sich im Training zu empfehlen", lässt Anfang vielsagend durchblicken. Im Sommer mit einigen Vorschusslorbeeren vom Halleschen FC verpflichtet, reichte es lediglich für einen Einsatz. Am 4. Spieltag stand der 21-Jährige bei der Partie in Köln in der Startelf, wurde allerdings zur Pause wieder ausgewechselt. Danach war er nur in vier von 13 Duellen überhaupt ein Teil des Aufgebots.

Beim HFC war Shcherbakovski in der vergangenen Saison noch einer der Leistungsträger und in 36 Partien zudem an sieben Toren beteiligt. Bei Dynamo netzte er lediglich im Landespokal ein (drei Tore in zwei Spielen). Gut möglich, dass der frühere U19-Nationalspieler Weißrusslands in der Rückrunde verliehen wird.

   
Back to top button