Drittliga-Zulassung: Osnabrück muss 670.000 Euro hinterlegen

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Vor einer Woche verschickte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) an alle Drittliga-Bewerber erste Rückmeldungen bezüglich der eingereichten Lizenzunterlagen, auch der VfL Osnabrück erhielt Post. Nun ist klar: Bis zum 29. Mai müssen die Lila-Weißen eine Summe in Höhe von 670.000 Euro hinterlegen.

Bankgarantien in Millionen-Höhe

Neben der Hinterlegung dieser Liquiditätsreserve fordert der DFB zudem den Nachweis von geplanten Einnahmen und Ausgaben wie beispielsweise Erlöse aus Sponsoring und Merchandising sowie von Finanzierungsmaßnahmen wie der Verlängerung bestehender Darlehen und Bankgarantien in Höhe von insgesamt rund 2,68 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es noch 3,41 Millionen Euro.

"Eine echte Herausforderung"

 Angesichts dieser Bedingungen sei der Erhalt der Lizenz für die kommende Drittliga-Saison "eine echte Herausforderung", betont Geschäftsführer Jürgen Wehlend. "Der sportliche Klassenerhalt und die Lizenzerteilung stehen unabdingbar im Fokus unserer Arbeit. Diese Aufgabe hat oberste Priorität." Den sportlichen Klassenerhalt haben die Lila-Weißen bereits sicher, jetzt muss auch hinter den Kulissen die Basis für eine weitere Drittliga-Saison geschaffen werden-

   
  • Michael Roxermann

    Schade für die Osnabrücker, hat eben nicht jeder Verein einen Investor. Bei RB Rostock hätte der Elgeti einfach mal wieder ein paar Millionen an Schulden erlassen um den Verein am Leben zu erhalten.

    • Thomas Tommy

      Nur weil ein elgeti da ist heisst es nicht das es rostock gut geht besorgen dir nen Backup……. Die haben noch genug Schulden und sei dir sicher. Die werden auch keine Lizenz ohne Auflagen erhalten.

    • Thomas Tommy

      Rostock hat trotzdem noch genug Schulden. Kein Neid. Und glaub mal er macht es sicher nicht aus nächsten Liebe. Wer investiert ohne Hoffnung auf Rendite? Zu Not läuf t es so irgendwann gibt es kein Geld mehr und dann geplante Insolvenz, z. B. Chemnitz. Erfurt und haste nicht gesehen.

      • mhsh

        Schon mal gemerkt das neue Stadien Vereine in den Abgrund stürzen?
        Wenn Zuschauer wegbleiben,die Kosten für das Stadion bleiben.
        Erfurt,Chemnitz. Rostock bekam Schwierigkeiten durch den Abstieg.Aber auch da gilt spielt die Manschaft schlecht(zu Hause)bleiben Zuschauer zu Hause

    • Sark

      Dass Sie hier niemals mit Kompetenz auf sich aufmerksam machen, sollte dem Gelegenheitsbeobachter nicht entfgangen sein. Sie kennen das Konstrukt in Rostock mit Elgeti nicht, also brauchen Sie hier auch nichts von "RB Rostock" schreiben.

      Für alle anderen einmal kurz zusammengefasst.
      Hansa Rostock hatte Schulden von etwas über 20 Millionen Euro bei der DKB (entsprechender Gegenwert ist das Stadion). Diesen Kredit hat Elgeti der DKB für unter zehn Millionen Euro abgekauft. Bilanziell blieben den Verein aber die 20 Millionen Schulden, da ein Erlass einen zu versteuernden Gewinn bedeutet hätte.

      Stattdessen wurden die Kredite bis zur Ausgliederung zinsfrei gestundet. Für den "Schuldenerlass" hat Elgeti 42% an der neun KGaA erhalten. Zusätzlich hat Hansa bei Elgeti noch weitere, in den letzten Jahren notwendige, kurzfristige Darlehen offen. Zusätzlich vier Millionen für die Geschäftsstelle, welche man für den neuen Kunstrasen zurückkaufen musste.

      Eigentlich hat Elgeti Hansa Rostock noch keinen reelen Euro geschenkt (ala Red Bull in Leipzig). Elgeti hat Anteile an der KGaA und ist Hauptgläubiger dieser. Eben ein Investor und kein Mäzen. Der will schon irgendwann Rendite sehen.

  • INSIDER

    Na, na, na… Da wird Werde U23 wohl nächstes Jahr doch 3. Liga spielen…

    • INSIDER

      Werder U23 natürlich

  • Paul Radle

    Jedes Jahr der gleiche Eiertanz bei den Osnabrückern. Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht. Mal sehen was für Stückchen sich der Verein dieses Jahr einfallen lässt.

    • Torfstecher sind Schweine

      Nur Osnabrück Du Eierkopf <3

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