Drittliga-Saison 2019/20: Alle Infos, Daten und Fakten

Von

© osnapix

Wenn am 19. Juli die Saison 2019/20 angepfiffen wird, geht die 3. Liga bereits in ihre zwölfte Spielzeit. Zehn frühere Erst- und 18 ehemalige Zweitligisten sorgen für ein hoch attraktives Teilnehmerfeld. liga3-online.de fasst alle wichtigen Infos, Daten und Fakten zur neuen Saison zusammen.

Termine und Spielplan

Rahmentermine: Die Saison 2019/20 wird am Wochenende vom 19. bis zum 22. Juli eröffnet und geht mit dem 20. Spieltag (20. – 23. Dezember) in eine fünfwöchige Winterpause. Fortgesetzt wird die Spielzeit am Wochenende vom 24. bis zum 27. Januar, der letzte Spieltag findet am 16. Mai statt. Anschließend steht die Relegation zur 2. Bundesliga an.

Anstoßzeiten: Gespielt wird üblicherweise am Samstag um 14 Uhr. Weitere Anstoßzeiten sind Freitag um 19 Uhr (ein Spiel) sowie Sonntag um 13 Uhr und 14 Uhr (je ein Spiel). Unter der Woche werden die Partien in der Regel um 19 Uhr angepfiffen. Darüberhinaus sind 32 Spiele am Montagabend um 19 Uhr vorgesehen.

Länderspielpausen: Spielpausen legt die 3. Liga in der kommenden Saison am 7./8. September, 12./13. Oktober und am 16./17. November ein. Zudem pausiert der Spielbetrieb am Wochenende vom 9. bis zum 12. August aufgrund der ersten Runde des DFB-Pokals.

Englische Wochen: In der kommenden Saison sind zwei Englische Wochen vorgesehen: Am 30./31. Juli sowie am 17./18. März.

Spielplan: Der Spielplan für die neue Spielzeit wird in der ersten Juli-Woche veröffentlicht (der genaue Termin ist noch offen), kurz danach werden bereits die ersten Spieltage zeitgenau terminiert. Alle weiteren Termine stehen spätestens vier Wochen im Vorfeld fest.

DFB-Pokal: Mit Magdeburg, Duisburg, Ingolstadt, Halle, Rostock, Würzburg, Uerdingen, Kaiserslautern, Mannheim und Chemnitz haben sich zehn Drittligisten für die erste Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Ausgelost wird am 15. Juni live in der ARD (Uhrzeit noch offen). Dabei wird aus zwei Töpfen gezogen, die Drittligisten befinden sich im sogenannten Amateurtopf und treffen in einem Heimspiel auf einen Erst- oder Zweitligisten.

Für die Qualifikation zur ersten Runde erhält jeder Verein eine Prämie von rund 159.000 Euro (bzw. 115.000 Euro als Landespokal-Gewinner). Hinzukommen rund 45 Prozent aus den Zuschauereinnahmen des Heimspiels. In Runde zwei schüttet der DFB an alle Klubs 318.500 Euro aus, für das Erreichen des Achtelfinals kommen weitere 637.000 Euro hinzu und für die Qualifikation zum Viertelfinale nochmals 1.273.000 Euro. Die genaue Höhe der Prämien wird noch festgelegt.

DFB-Pokal-Qualifikation: Um sich als Drittligist für den DFB-Pokal zu qualifizieren, gibt es zwei Wege: Entweder man belegt am Saisonende einen der ersten vier Plätze, oder man gewinnt den Landespokal. Die Spiele im Landespokal finden vorwiegend in den Länderspielpausen statt, ansonsten unter der Woche abends.

TV-Übertragungen

Live-Übertragungen: Schon seit der Saison 2017/18 überträgt die Telekom alle 380 Spiele live. Für Mobilfunk- und/oder Festnetz-Kunden der Telekom ist die 3. Liga in den ersten zwölf Monaten inklusive, anschließend werden 4,95 Euro pro Monat fällig (Mindestvertragslaufzeit 12 Monate mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten).

Wer kein Telekom-Kunde ist, kann entweder ein Jahres-Abo für 9,95 Euro pro Monat (Mindestvertragslaufzeit 18 Monate mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten) oder ein Monatsabo für 16,95 Euro buchen (ein Monat Mindestvertragslaufzeit, zum Monatsende kündbar). Kunden, die bis zum 30. Juni ein Jahres-Abo abschließen, erhalten die ersten sechs Monate gratis. Weitere Infos zu den Übertragungen der Telekom gibt es hier.

Auch die ARD wird in der kommenden Saison mit ihren Dritten Programmen weiterhin Drittliga-Spiele live zeigen – mindestens zwei pro Spieltag, maximal aber 86 Partien. Welche Spiele übertragen werden, erfahrt ihr natürlich bei uns.

TV-Gelder: In der abgelaufenen Saison haben die Vereine aus TV-Geldern, zentraler Vermarktung (bwin, einheitlicher Spielball) und Nachwuchsförderung 1,28 Millionen Euro kassiert. Durch den Aufstieg von Bayern München II erhöhen sich die Einnahmen aus der TV-Vermarktung nun leicht, da zweite Mannschaften nicht an den Erlösen beteiligt werden.

Stadion-Anforderungen

Die U23-Regelung: Die ersten Mannschaften sind in der 3. Liga gemäß der U23-Regelung dazu verpflichtet, zu jedem Spiel mindestens vier Spieler auf dem Spielberichtsbogen anzuführen, die für eine DFB-Auswahl spielberechtigt sind und am 1. Juli der jeweiligen Spielzeit das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für die Vereine ist diese Regel, durch die der DFB die Nachwuchsförderung weiter in den Fokus rücken möchte, vor allem zu Saisonbeginn bei der Zusammenstellung des Kaders von enormer Bedeutung, da sie hier bereits darauf achten müssen, dass sie genügend U23-Spieler unter Vertrag haben.

Die zweiten Mannschaften dürfen unterdessen maximal drei Spieler, die am 1. Juli das 23. Lebensjahr vollendet haben, gleichzeitig in einem Spiel einsetzen.

Stadion-Anforderungen: Der DFB schreibt vor, dass die Stadien in der 3. Liga mindestens eine Kapazität von 10.000 Plätzen aufweisen müssen, darunter 2.000 Sitzplätze, von denen wiederum mindestens ein Drittel überdacht sein muss. Für die U23-Teams genügt eine Stadionkapazität von 5.000 Plätzen. Zudem ist der Einbau einer Rasenheizung Pflicht, im ersten Jahr greift unter Umständen aber eine Ausnahmeregelung.

Transfermarkt: Das Sommer-Transferfenster der Saison 2019/20 öffnet am 1. Juli und schließt am 2. September, weil der 31. August auf einen Samstag fällt. Unser Transfer-Ticker informiert Euch täglich über alle Zu- und Abgänge sowie über alle Gerüchte.

WhatsApp-Service: Zum Abschluss noch ein Tipp in eigener Sache: Über WhatsApp bieten wir einen kostenlosen Nachrichten-Service an und schicken Euch die wichtigsten Neuigkeiten aus der 3. Liga direkt auf Euer Smartphone. Meldet Euch am besten direkt an. 

   
  • Philipp Schramm

    Immer diese "Sch….-Montagsspiele" Sämtliche Fans (egal ob Heim- oder Auswärtsfans) sollten sämtliche Montagsspiele boykottieren und die Stadien sollten an den Montagen komplett leer sein.
    Mal sehen, wie lange die Vereine das dann mitmachen.
    Aber diese Montagsspiele haben wir zum großem Teil auch dieser bedammten Telekom zu verdanken, weil die meinen, das man an Montagen mehr Fernseheinnahmen machen zu können.

    Damit die Telekom endlich begreoft, das es nicht um Gelder, sondern um die Fans geht, sollte auch alle, die ein Telekom-Abo haben an den Montagen NICHT einschalten. Dann wird der Telekom hoffentlich ganz schnell klar werden, was sie hier verbockt haben.

liga3-online.de