Drittliga-Historie zeigt: VfL Osnabrück ist schon fast durch

Ein Tor von David Kopacz reichte dem VfL Osnabrück am Sonntagnachmittag, um auch das sechste Spiel in Folge zu gewinnen und die Tabellenführung weiter auszubauen. Ein Blick in die Drittliga-Historie zeigt, dass die Lila-Weißen im Aufstiegsrennen schon fast durch sind.

Wird Osnabrück der Rekordmeister?

Sieben Punkte lag der VfL Osnabrück am Sonntagnachmittag zwischenzeitlich vor dem Tabellenzweiten, ehe Rot-Weiss Essen durch den Auswärtssieg in Köln auf sechs Zähler an die Lila-Weißen herangerückt ist. Bis zum Relegationsplatz sind es aber weiterhin sieben Zähler, was bei nur noch acht ausstehenden Partien ein mehr als komfortables Polster ist. Das zeigt sich auch beim Blick in die Drittliga-Historie, denn einen derart großen Vorsprung hat im Endspurt noch nie ein Klub an der Tabellenspitze verspielt.

Insgesamt konnten in der Geschichte der 3. Liga sechs Klubs nach 30 Spieltagen mindestens 61 Punkte aufweisen – sie alle stiegen am Ende der Saison auf. Auch der VfL Osnabrück, der in der Saison 2018/19 zu diesem Zeitpunkt der Saison ebenfalls 61 Zähler auf dem Konto hatte und sogar zwölf Punkte vor dem Tabellenvierten lag. Aus den restlichen acht Partien kamen damals noch starke 15 Zähler hinzu, sodass sich die Niedersachsen zum zweiten Mal nach 2010 die Drittliga-Meisterschaft sicherten. Sollte der VfL nun zum dritten Mal als Erster aufsteigen, wäre Osnabrück der neue Rekordmeister der 3. Liga.

16 von 17 Tabellenführern sind aufgestiegen

Auch hier liefert die Historie ein gutes Omen: Von den bislang 17 Tabellenführern am 30. Spieltag schafften 16 Klubs am Ende den Aufstieg. Nur der MSV Duisburg scheiterte in der Saison 2019/20, die aufgrund der Corona-Unterbrechung im Frühjahr aber etwas verzerrt war. Theoretisch würden dem VfL aus den noch ausstehenden acht Partien schon neun Zähler reichen, um aufzusteigen. Denn durchschnittlich waren in der Geschichte der 3. Liga 70 Punkte notwendig, um mindestens Zweiter zu werden.

Darauf werden sich die Lila-Weißen aber nicht verlassen, auch generell sollte sich der VfL trotz der guten Aussichten nicht zu sicher sein. Denn zum einen ist die 3. Liga verrückt – das erlebten die Osnabrücker beim Aufstieg 2023 selbst -, zum anderen warten auf den VfL im Endspurt mit Duisburg, Cottbus, Verl und Wiesbaden noch mehrere direkte Duelle. Dennoch spricht vieles dafür, dass die Lila-Weißen zum achten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in die 2. Liga aufsteigen werden.

   

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