Drittliga-Aufstieg: Elversberg so gut wie durch, Showdown im Westen

In der Regionalliga sind an diesem Samstag noch keine endgültigen Entscheidungen im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga gefallen, wenngleich die SV Elversberg die Meisterschaft im Südwesten so gut wie sicher hat. In der West-Staffel kommt es nächste Woche unterdessen zum ultimativen Showdown.

Essen und Münster punktgleich

Südwest: Mit einem Sieg beim FSV Frankfurt hätte die SV Elversberg bereits alles klar machen können, doch weil es nur zur einem 1:1 reichte, ist der Aufstieg rechnerisch noch nicht zu 100 Prozent fix. Die Wahrscheinlichkeit, dass der SSV Ulm nach einer 1:3-Niederlage in Großaspach noch an den Saarländern vorbeiziehen wird, liegt allerdings im Promillebereich. Denn die SVE liegt vor dem letzten Spieltag am nächsten Samstag nicht nur drei Punkte, sondern auch satte 19 Tore vor dem SSV. Selbst mit einer Niederlage gegen den FC 08 Homburg werden die Elversberger zu 99,9 Prozent nach acht Jahren in die 3. Liga zurückkehren.

West: Showdown in der Regionalliga West! Weil Tabellenführer Preußen Münster am Freitagabend nicht über ein 0:0 beim SC Wiedenbrück hinausgekommen ist, zog Rot-Weiss Essen, das sich am Donnerstag überraschend von Trainer Christian Neidhart getrennt hatte, am Samstag durch ein 3:0 beim SV Rödinghausen an den Adlerträgern vorbei. Vor dem finalen Spieltag liegen beide Teams nun punktgleich an der Spitze, wobei RWE das um zwei Treffer bessere Torverhältnis hat. Es kündigt sich also ein Fotofinish an. Gewinnen beide – Münster gegen Köln II und Essen gegen Ahlen – müsste der SCP mindestens um drei Tore besser sein als RWE, um aufzusteigen.

Bayern: Sowohl die SpVgg Bayreuth (5:1 gegen Vorjahresmeister Schweinfurt) als auch Bayern München II (1:0 in Aubstadt) haben ihre Spiele am Samstag gewonnen. Vor den letzten beiden Spieltagen trennen die Aufstiegsanwärter somit weiterhin fünf Punkte. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Viktoria Aschaffenburg kann Bayreuth den Aufstieg nächste Woche aber perfekt machen. Sollte Bayern II am Freitagabend nicht gegen Burghausen gewinnen, wären die Oberfranken bereits vorzeitig aufgestiegen.

 

BFC immer noch nicht durch

Nordost: Der BFC Dynamo hat auch den zweiten Matchball auf die Meisterschaft im Nordosten vergeben. Trotz Führung musste sich der Spitzenreiter mit 1:2 im Stadt-Derby gegen den Berliner AK geschlagen geben. Weil Verfolger Carl Zeiss Jena zeitgleich siegreich war (2:1 gegen Tennis Borussia Berlin), liegen zwischen beiden Teams vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag nur noch drei Punkte. Allerdings weist der BFC das um 13 Treffer bessere Torverhältnis auf. Im Normalfall können sich die Berliner im Duell bei der VSG Altglienicke somit auch eine knappe Niederlage erlauben, um sich endgültig für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren.

Nord: Durch einen 2:1-Erfolg beim SV Atlas Delmenhorst bleibt Weiche Flensburg dem VfB Oldenburg weiter auf den Fersen. Vor den letzten beiden Spieltagen liegt der VfB derzeit "nur" drei Punkte und zehn Tore vor Flensburg. Schon am Sonntag können die Oldenburger aber mit einem Sieg gegen den HSV II wieder auf sechs Zähler davonziehen. Patzt Flensburg dann in einer Woche gegen Hildesheim, würde Oldenburg, das spielfrei hat, auf der Couch Meister werden und sich damit für die Aufstiegsspiele qualifizieren.

   
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