Drittliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt braucht wieder Geld

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Rein sportlich kann Drittliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt mit der bisherigen Saison in der Regionalliga Nordost und dem fünften Tabellenplatz durchaus zufrieden sein, aus finanzieller Sicht bleibt die Lage jedoch angespannt. 

Spielbetrieb noch nicht abgesichert

Schon im Herbst benötigte Rot-Weiß Erfurt 120.000 Euro, um den Spielbetrieb bis zum Jahresende sichern zu können – die Zukunft hing am seidenen Faden. Ein Sponsorenpool griff dem insolventen Verein seinerzeit unter die Arme, doch klar war bereits: RWE hatte sich lediglich Zeit gekauft. Denn für die Absicherung des Spielbetriebs bis zum Saisonende benötigen die Thüringer neues Geld, um Gehälter, Prämien und die laufenden Kosten zahlen zu können – das berichtet die "Bild". Der Grund: Insolvenzverwalter Volker Reinhardt hatte vor Saisonbeginn mit einem viel zu hohen Etat geplant.

"Mindestens sechsstellige Summe"

Nach Angaben der Zeitung gibt es nun zwei Optionen: Entweder gewähren Investoren ein Darlehen und erhalten im Gegenzug Anteile an der Spielbetriebs GmbH, oder sie sichern den Kredit als Form einer Bürgschaft bei einer Bank ab. Die genaue Höhe der Finanzlücke ist nicht bekannt, im Raum steht aber eine "mindestens sechsstellige Summe." Ob sich entsprechende Geldgeber finden lassen?

   
  • Arnstaedter

    Was ist das wieder für eine Show?Insolvent und kein Geld?Da haben schon einige genug gegeben.Insolvenz der Insolvenz ?Wie geht das denn?Woher soll das Geld denn jetzt kommen?Unterschriften nun doch auf den neuen Super-Bus und nochmal bezahlen?Der Insolvenzverwalter ist nicht besser als Rombach.Hauptsache die bekommen ihre Kohle.Wann wird man bei RWE denn endlich wach?

  • Sterneneisen

    Und täglich grüßt das Murmeltier… Wieso hat RWE im Winter nicht alles versucht, um die Kosten zu senken? Da war doch schon abzusehen, dass der direkte Wiederaufstieg nicht mehr möglich ist.

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