Jetzt im Ticker: Wer macht den nächsten Schritt?

Nach dem 4:2 der Dortmunder Reserve starten heute 16 weitere Teams in den dritten Spieltag der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Gleich vier Partien werden via Livestream übertragen. liga3-online.de gibt einen Überblick auf alle Partien und gibt die letzten Infos vor dem Anpfiff. Den Anfang macht das "Duell der Ungeschlagenen" in Münster (14 Uhr, live auf sportschau.de). Bis auf Kevin Schöneberg und Robin Neupert kann Trainer Pavel Dotchev auf den kompletten Kader zugreifen. Auch Gaetano Manno winkt das Debüt im Preußen-Trikot.

 

Ein kleines Problem bereitet den Münsteranern allerdings die U23-Regel. Nicht nur wegen dem Fall Recep, bei dem der Verein zu einer Geldstrafe verdonnert wurde, sondern auch die Tatsache, dass Routinier Patrick Kirsch zuletzt deswegen nicht im Kader stand. Walter Kogler und seine Erfurter wollen die Partie im Preußenstadion selbstbewusst angehen:" Natürlich werden wir uns auf einige Eigenheiten des Gegners vorbereiten. Dennoch wollen wir vor allem unsere Stärken zeigen und konzentrieren uns eher auf das eigene Spiel." Verzichten muss Kogler dabei auf Neuzugang Niklas Kreuzer, der noch einen Trainingsrückstand vor sich herschiebt.

Zweitliga-Absteiger mit gegenseitiger Wertschätzung

Das nächste Spiel ist Duisburg gegen Regensburg (ebenfalls live auf sportschau.de). "Das ist eine gute Truppe, die am Ende oben erwartet werden muss", lautet die Einschätzung von Jahn-Trainer Thomas Stratos über die neu zusammengestellten Duisburger. Doch auch seitens der Meidericher erfahren die Regensburger Wertschätzung. "Jahn Regensburg hat in Heidenheim 2:2 gespielt, ist kompakt und körperlich zweikampfstark. Sie haben den Abstieg gut verkraftet, dort weht wieder frischer Wind", sagt MSV-Coach Karsten Baumann. Einzig Romas Dressler fehlt beim Unterfangen des SSV Jahn in Duisburg zu punkten. Die Gastgeber müssen dagegen auf gleich drei Spieler verzichten: Kevin Wolze und Branimir Bajic sind nach wie vor gesperrt, Jens Wissing fehlt verletzt.

Leipzig reist zu kompakten Burghausern

Viel schlechter hätte der SV Wacker Burghausen nicht in eine Saison starten können. 0:5 Tore und 0 Punkte lauteten die Burghauser Werte. Da kommt der ambitionierte und ungeschlagene Aufsteiger RB Leipzig nicht gerade wie gerufen in die Wacker-Arena (live auf br.de). "Es wird sicher keine leichte Aufgabe für unsere Mannschaft, aber wenn wir engagiert und motiviert auftreten, dann ist sicher etwas drin für uns", gibt sicher Burghausens Geschäftsführer Florian Hahn vorsichtig optimistisch. Auch Leipzig-Trainer Alexander Zorniger weiß, was seine Mannschaft an der österreichischen Grenze erwartet: "Das ist schon eine Mannschaft, die übers Fighten kommt und die auch über die Kompaktheit kommt." Dabei muss Zorniger auf Joshua Kimmich und Christian Müller verzichten. SVW-Coach Georgie Donkov steht dagegen der gesamte Kader zur Verfügung.

Darmstadt und Osnabrück wollen in Pflichtspielen ungeschlagen bleiben

Im nächsten Duell, nämlich im "Duell der Pokalhelden" treffen Darmstadt 98 und der VfL Osnabrück aufeinander (live auf hr-online.de). Neben dem schwer verletzten Adriano Grimaldi kann Maik Walpurgis auch nicht auf Paul Thomik zurückgreifen. Sein Darmstädter Trainerkollege Dirk Schuster kann gegen die Lila-Weißen aus dem Vollem schöpfen. Aufgrund der U23-Regelung wird es wieder Härtefälle für die Bank geben: Uwe Hesse und Rudi Hübner traf es in den ersten beiden Spielen und standen nicht im Kader. Hesse überzeugte aber gegen Gladbach, steht eventuell sogar in der Startelf. Nach den Erfolgen beider Teams wird mit 7000 bis 8000 Fans im Stadion am Böllenfalltor gerechnet.

Chemnitz spielt gegen den Fehlstart

"Chemnitz hat eine stark verbesserte Mannschaft, sie wollen unbedingt aufsteigen und haben in der momentanen Situation – mit einem Punkt aus zwei Spielen – schon einen gewissen Druck", erinnert Heidenheims Frank Schmidt an den schlechten Start des CFC. Erol Sabanov , Christian Sauter, Timo Beermann und Michael Thurk fehlen Schmidt bei der Heimpartie. Zudem droht ein Ausfall von Sebastian Griesbeck. Chemnitz' Torhüter Philipp Pentke äußert sich vor der Begegnung mit dem Heidenheimer Aufstiegskandidat optimistisch: "Wir sind alle mit der Leistung sowie den Ergebnissen der ersten beide Spiele nicht zufrieden. Im Training haben alle gut mitgezogen – es war ordentlich Zug drin." Hazaimeh und Wachsmuth fallen verletzt aus.

Saarbrücken geht als Favorit ins Derby

Im Saarland-Derby stehen sich Saarbrücken und Elversberg gegenüber. "Der 1. FC Saarbrücken ist am Samstag der klare Favorit, wir sind nur der Außenseiter", stellt SVE-Trainer Jens Kiefer zur Rollenverteilung im Ludwigsparkstadion klar. Mit dem Schwung der Pokalüberraschung gegen Bundesligist Werder Bremen wollen die Saarbrücker in die Partie gehen. "Die Köpfe sollten jetzt wieder frei sein. Wir haben reichlich Selbstvertrauen getankt und das wollen wir in die Liga mitnehmen", sagt Jürgen Luginger. Während beim FCS nach wie vor die Langzeitverletzten Maurice Deville, Andreas Glockner und Markus Hayer, sowie Frederic Ehrmann fehlen, steht bei Elversberg Neuzugang Dominik Rohracker vor seinem ersten Spiel. Sebastian Wolf und Alexander Buch fehlen der Kiefer-Elf dagegen.

Torarmer HFC empfängt Spitzenreiter Wiesbaden

Null Tore nach zwei Spieltagen, der Hallesche FC verkauft mit Nils Pichinot einen Stürmer, jetzt ist Pierre Merkel der einzige Angreifer im Kader des HFC. Fehler will man sich in Halle nur noch selten erlauben. Man habe gesehen, "wie schnell die in dieser Liga bestraft werden", erklärt ein geläuterter Sven Köhler nach den zwei Auftaktniederlagen. Auf der Jagd nach ersten Toren und Punkten droht Kapitän Maik Wagefeld auszufallen. "Wir fahren optimistisch nach Halle", lautet die Marschrichtung von Wiesbadens Trainer Peter Vollmann. Schließlich sind die Hessen nach zwei Spieltagen sogar Tabellenführer. Die Langzeitverletzten Gusche, Döringer, Ahlschwede, Gyasi und Röser, sowie die Spieler Vetter und Christ stehen Vollmann nicht zur Verfügung.

Kiel will in Stuttgart den Lauf fortführen

"Das Gefühl, Spiele gewinnen zu können, ist gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft", freute sich Massimo Morales über die zwei Stuttgarter Siege im Ladespokal in den vergangen 14 Tagen. Gegen Aufsteiger Kiel will die Morales-Elf jetzt anfangen mit dem Punktesammeln. Patrick Milchraum, Elia Soriano, Omar Jatta und Karim Rouani fehlen dabei. Dem 5:1 gegen Saarbrücken wollen die Störche aus Kiel einen weiteren Punktgewinn folgen lassen. "Wir haben einen kleinen Lauf und den wollen wir positiv weiterführen. Das Motto lautet, niemals nachlassen", fordert Kiel-Coach Kartsen Neitzel. Andy Hebler, Deran Toksöz, Onur Akdogan, David Urban und Takuya Okada sind beim Auftritt bei den Kickers nicht einsatzbereit.

FOTO: Marcel Junghanns / Klettermaxe Photografie

 

   
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