Dresden: Schulter-OP bei "Pechvogel“ Justin Löwe

Justin Löwe bleibt bei Dynamo Dresden vom Pech verfolgt. Die Verletzung des Mittelfeldspielers aus dem Training am vergangenen Mittwoch stellte sich nach einer MRT-Untersuchung als Schulter-Luxation heraus und macht eine Operation notwendig.

Eingriff für "notwendige Stabilität“

"In Absprache mit unseren Ärzten habe ich mich entschieden, dass ich mich zeitnah einer Operation unterziehen werde, damit mein Schultergelenk wieder die notwendige Stabilität erlangt, die ich im Alltag als Leistungssportler benötige“, erklärte Löwe zu Wochenbeginn in einer Vereinsmitteilung.

Ein Termin für den geplanten Eingriff im Dresdner Universitätsklinikum steht noch nicht fest. Ebenfalls unklar ist momentan noch, wann Löwe wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren und für den Zweitliga-Absteiger zum Einsatz kommen kann.

Die neuerliche Schulter-Blessur ist ein weiteres Kapitel in Löwes bereits umfangreichen Krankenakte. Zuletzt war der 21 Jahre alte "Pechvogel“ erst am Ende der abgelaufenen Saison auch schon wegen einer Verletzung des Schultergelenks im Abstiegskampf der Sachsen ausgefallen.

"Lasse den Kopf nicht hängen"

Doch das Eigengewächs der Dynamos will sich nicht unterkriegen lassen. "Ich kenne mich mit Rückschlägen in der Sommervorbereitung mittlerweile ja leider aus. Aber ich lasse den Kopf auch jetzt nicht hängen“, sagte Löwe. Nach der Operation werde er denn auch "alles dafür geben, dass ich so schnell wie möglich wieder bei der Mannschaft sein kann".

Ungeachtet dessen bedeutet die Zwangspause für Löwe, der außer im Mittelfeld auch als Mittelstürmer eingesetzt werden kann, einen erheblichen Dämpfer für seine Hoffnungen auf einen Stammplatz im Team von Dynamo-Trainer Markus Kauczinski. In der vergangenen Saison gehörte das Talent zwar häufig zum Dresdner Kader, kam aber lediglich im Herbst vergangenen Jahres einmal zum Einsatz. Für die bevorstehende Saison hatte sich Löwe erheblich mehr vorgenommen.

   
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