Dresden gewinnt Derby – Hansa geht in Erfurt unter

Zum Abschluss des 21. Spieltages musste Hansa Rostock die nächste Pleite einstecken: In Erfurt hieß es am Ende 1:4. Besser lief es für Dynamo Dresden, die das Derby gegen Energie Cottbus mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Alle drei Punkte nahem auch Bielefeld und die Kickers mit: Während die Arminia mit 3:0 in Halle gewann, setzten sich die Kickers mit 2:0 gegen Regensburg durch. Die Serie von Holstein Kiel ist dagegen gerissen: Gegen Dortmund II hieß es am Ende 0:2. Zunächst der Blick nach Dresden:

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Cottbus besser im Spiel

Vor rund 30.000 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion taten sich beide Teams zunächst schwer, in die Partie zu finden – echte Torchancen blieben daher erstmal aus. Gefährlich wurde es erst in der 13. Minute, als Sven Michel aus rund 20 Metern abzog. Kirsten im Tor der SGD konnte den Ball aber ohne Probleme aufnehmen. Nach und nach übernahm die Krämer-Elf immer mehr Spielanteile und hätte in der 19. Minute in Führung gehen müssen: Erst scheiterte Perdedaj mit einem Volley-Schuss aus über 20 Metern an der Latte, denn schoss Holz den Abpraller freistehend über das Tor. Das Ostderby nahm nun langsam Fahrt auf und auch Dresden kam besser ins Spiel. Die nächsten Chancen gehörten aber zunächst Cottbus, doch Pospech (27.) und Michel (34.) konnten die Fehler der Dynamo-Hintermannschaft nicht ausnutzen. Kurz danach musste Kirsten aufgrund einer Handverletzung ausgewechselt werden, für ihn kam Wiegers. Die SGD nahm sich vor der Pause nun noch mal ein Herz und hatte in der 36. Minute die große Chance zur Führung, doch Eilers setzte den Ball neben den Kasten. Zur Pause blieb es beim 0:0.

 Tekerci trifft – Cottbus verschießt Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die SGD den Druck und ging in der 55. Minute schließlich in Führung. Nach einem Konter war es Sinan Tekerci, der das Spielgerät im Tor unterbrachte. Szarka stoppte den Ball zwar auf der Linie, doch der Linienrichter zeigte an, dass das Spielgerät schon vollständig hinter der Linie war. Dynamo hatte in der Folge mehr vom Spiel, Cottbus versuchte über den Kampf den Weg zurück ins Spiel zu finden. Echte Torchancen auf Seiten der Gäste gab es jedoch nicht zu verzeichnen, da Dresden in der Abwehr nun sicherer stand, als noch im ersten Abschnitt. Zehn Minuten vor dem Ende hätte Dresden alles klar machen müssen, doch Eilers schaffte es aus 15 Metern nicht, den Ball ins leere Tor einzuschieben. Cottbus warf danach endgültig alles nach vorne und bekam in der 87. Minute nach einem vermeintlichen Handspiel einen Elfmeter zugesprochen. Torsten Mattuschka trat an, scheiterte jedoch an Wiegers. Pech für Energie! Im direkten Gegenzug hätte Eilers alles klar machen müssen als er alleine auf Müller zulief, den Ball aber am Tor vorbeilegte. Die Partie war danach noch nicht beendet, sodass Cottbus wieder alles nach vorne warf, am Ende blieb es aber beim Sieg für Dresden.

1:4! Hansa verliert auch gegen Erfurt

Auf tiefem Boden deute vor der Partie zunächst viel auf ein zähes Duell hin, doch die Hausherren erwischten einen echten Traumstart: Erst brachte Kammlott die Thüringer in der 4. Minute nach einem Passt von Wiegel in Führung, dann erhöhte der Stürmer nur sechs Minuten später auf 2:0 – die Hintermannschaft der Gäste sah dabei alles andere als gut aus. Hansa zeigte sich nach dem Doppelschlag geschockt, viel wollte beim Debüt von Trainer Karsten Baumann nicht gelingen. Erfurt zog sich in den Minuten danach zurück und kam erst in der 35. Minute wieder zu einer Möglichkeit: Wiegel scheiterte aber gleich doppelt an Hansa-Keeper Brinkies. Da bei der Kogge im Spiel nach vorne nichts gelang, blieb es zur Pause beim verdienten 2:0. Nur 30 Sekunden nach Wiederanpfiff musste Hansa in Unterzahl weiterspielen. Kai Schwertfeger sah Gelb-Rot. Hansa gab sich aber dennoch nicht auf und hatte in der 49. Minute die bislang beste Chance, als Ziemer einen Kopfball nur knapp neben das Tor setzte. In der 56. Minute war die Partie dann aber doch entschieden: Sebastian Tyrala netzte nach einem Fehler im Spielaufbau der Rostocker zum 3:0 ein. Nur drei Minuten später kam Hansa dann jedoch überraschend zurück und verkürzte in Person von Marcel Ziemer zum 1:3. Die Rostocker blieben auch danach am Ball, doch in Minute 67 kassierten sie das vierte Gegentor des Tages: Andreas Wiegel drosch das Leder ins Tor. Hansa gab sich danach geschlagen, Erfurt konnte das Spiel somit ohne Probleme über die restliche Zeit bringen.

Bielefeld bleibt Spitze: 3:0 in Halle

Ohne große Abtastphase ging es direkt in das Spiel, das schon nach vier Minuten einen neuen Spielstand hatte: Nach einer Flanke von der Außenbahn zögerte Kleinheider im Tor des HFC zu lange, sodass Klos ohne Probleme einschieben konnte. Halle reagierte mit wütenden Angriffen auf den Rückstand und hatte in der 6. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, Banovic scheiterte jedoch mit seinem Distanzschuss. In Minute elf erhöhte die Arminia schließlich auf 2:0: Erneut war es Fabian Klos, der den Ball nach einem Fehler der HFC-Hintermannschaft im Tor unterbringen konnte. Beim Torjubel flogen Becher und Gegenstände in Richtung der Bielefelder Spieler, Hemlein wurde von einem Feuerzeug getroffen, konnte aber weiter spielen. Die Ostwestfalen waren in der Folge gewillt, das 3:0 herbeizuführen, doch Halle fand nach und nach den Anschluss an die Partie, wenngleich Torszenen die Ausnahme blieben. Kurz vor der Pause hätte Arminia alles klar machen können, doch erst scheiterte Klos, dann Ulm (44.). So blieb es nach 45 Minuten beim 2:0 für den DSC. Direkt nach dem Wiederanpfiff hatte Banovic den Anschlusstreffer auf dem Fuß, verfehlte das Gehäuse aber knapp. Insgesamt investierte Halle nun mehr in das Spiel nach vorne, Bielefeld zog sich oft weit zurück und machte die Räume somit eng. In der 62. Minute hatte Banovic erneut den Anschluss auf dem Fuß, knallte den Ball aber abermals über das Tor. Die Hallenser wurden nun immer stärker, doch die Abwehr des DSC hielt dicht. In der 71. Minute hätte Bielefeld einen Elfmeter bekommen können, Schiedsrichter Schmidt gab ihn nach einem leichten Foul von Jansen an Klos jedoch nicht. Fünf Minuten vor dem Ende machte der Tabellenführer dann alles klar: Christian Müller traf zum 3:0-Endstand.

Duisburg holt nur einen Punkt gegen Großaspach

Die Gäste fanden schnell in die Partie und hätten bereits in der 2. Minute in Führung gehen müssen, doch Janjic traf nur die Latte. Duisburg blieb auch nach dieser Szene die bessere Mannschaft und drängte Großaspach immer wieder tief in die eigene Hälfte zurück. Die Rapolder-Elf meldete sich in der 11. Minute dann erstmals zu Wort, Ratajczak konnte einen Freistoß von Fischer aber gerade noch klären. Fünf Minuten später bekamen die Hausherren nach einem Foul von Onuegbu an Schuster einen Elfmeter zugesprochen. Rizzi trat an und verwandelte. Der MSV ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam schon in der 26. Minute zum Ausgleich: Zlatko Janjic traf nach Vorlage von Wolze. Bis zur Pause tat sich danach nicht mehr viel, sodass es beim 1:1 blieb. Im zweiten Abschnitt hatte zunächst Aspach mehr vom Spiel, wenngleich wirklich zwingenden Chancen nicht zustande kamen. Duisburg war gewillt, den Führungstreffer zu erzielen, auf tiefem Boden gelang den Akteuren allerdings nicht sonderlich viel. So blieb es am Ende einer chancenarmen zweiten Halbzeit beim 1:1.

2:0: Osnabrück besiegt Chemnitz

Die Lila-Weißen waren zu Beginn an das deutlich bessere Team, was sich vor allem an der Ballbesitz-Statistik ablesen ließ. Bis zur ersten echten Torchance dauerte es aber bis zur 25. Minute, als Pisot nach einer Ecke knapp vorbei köpfte. Der VfL blieb besser im Spiel, konnte aber Stürmer Addy-Waku Menga nur selten in Szene setzen, da dieser oft gedeckt war. Drei Minuten vor der Pause hatte Kandziora die beste Chance, doch Pentke im Tor war zur Stelle. So blieb es zur Pause beim 0:0. Nachdem Seitenwechsel setzte sich das Bild der ersten Halbzeit fort, doch nun gelang den Hausherren auch der Treffer: Stanislav Iljutcenko war in der 57. Minute zur Stelle. Die Walpurigs-Elf drängte nun auf das 2:0, das in der 69. Minute schließlich auch fallen sollte: Erneut war es Iljutcenko, der das Spielgerät im Kasten unterbrachte. Der CFC schwächte sich nur kurz danach selbst, als Marc Endres mit Gelb-Rot vom Platz verwiesen wurde. In der 77. Minute hatte Thee das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Pentke. Am Ende blieb es beim verdienten 2:0 für Osnabrück.

4:0! Wiesbaden besiegt Unterhaching

Nach zuletzt drei Niederlagen Folge fuhr der SVWW am Nachmittag wieder einen dreifachen Punktgewinn ein. Im Heimspiel gegen Haching dauerte es zwar bis zur 40. Minute, ehe Nils-Ole Book das 1:0 erzielte, doch direkt nach Wiederanpfiff sorgte Luca Schnellbacher mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Sechs Minuten vor dem Ende machte Kevin Schindler mit dem 3:0 dann aber endgültig alles klar, vier Minuten später erhöhte Sebastian Mrowca gar noch auf 4:0.

Auch Münster und Kickers gewinnen

Wichtige Siege im Aufstiegskampf konnten am Samstag auch der SC Preußen Münster und die Stuttgarter Kickers einfahren. Der SCP setzte sich im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II knapp aber nicht unverdient mit 1:0 durch. Das Siegtor erzielte Dominik Schmidt bereits in der 2. Minute. In den restlichen 88 Minuten kamen die Stuttgarter zwar immer mal wieder zu Chancen, doch die Abwehr der Preußen hielt dicht.

Die Kickers gewannen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten aus Regensburg standesgemäß mit 2:0: Einen abgefälschten Freistoß brachte Fabian Baumgärtel bereits in der 2. Minute im Tor unter. Danach taten die Kickers gegen schwache Regensburger nicht mehr als nötig, die Entscheidung führte Sandrino Braun in der 75. Minute mit einem Elfmeter herbei.

Kiel-Serie gerissen: 0:2 gegen Dortmund II

Holstein Kiel ging nach elf Partien ohne Niederlage mal wieder als Verlierer vom Platz. Im Heimspiel gegen Dortmund II erzielten Kefkir (37.) und Jordanov (70.) die Tore für die jungen Borussen.

 

   
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