Dotchev: "Hoffe, dass wir das Erfolgserlebnis mitnehmen können"

Erleichterung beim F.C. Hansa Rostock. Nach zuletzt acht sieglosen Drittliga-Spielen in Folge setzte sich die Kogge am Dienstagabend im Landespokal souverän gegen den Greifswalder FC durch und ist damit nur noch zwei Siege vom Einzug in den DFB-Pokal entfernt. Trainer Pavel Dotchev hofft, dass der 4:0-Sieg nun für neues Selbstvertrauen sorgt.

Dotchev riskiert nichts

Wie sehr Hansa am Dienstagabend unter Druck stand, ließ sich schon an der Aufstellung ablesen. Bis auf die verletzten Willi Evseev und Oliver Hüsing setzte Dotchev auf die Stammelf. Selbst im Tor rotierte der Hansa-Coach gegen den Sechstligisten nicht und schickte Janis Blaswich statt Kai Eisele, der bei den vorherigen Landespokal-Partien jeweils im Kasten stand, ins Rennen.

Als der Ball dann rollte, gab sich die Kogge aber keine Blöße und ging schon nach acht Minuten durch einen sehenswerten Treffer von Soufian Benyamina in Führung. "Die frühe Führung war sehr wichtig", analysierte Dotchev auf der Pressekonferenz nach Spielende. Und als Lukas Scherff kurz vor der Pause per Doppelschlag auf 3:0 erhöhte, "war die Partie bereits so gut wie entschieden", sagte der Hansa-Coach und dürfte entspannt in die Kabine gegangen sein.

"Bin zufrieden, wie sich die Mannschaft präsentiert hat"

Nach dem Seitenwechsel ließ die Kogge nichts mehr anbrennen und machte in der 83. Minute mit dem 4:0 durch Mike Owusu endgültig den Deckel drauf. "Ich bin zufrieden, wie sich die Mannschaft präsentiert hat", lobte Dotchev und hofft, "dass wir das Erfolgserlebnis in die Liga mitnehmen können." Denn auch wenn Hansa mit 51 Punkten nach 33 Spielen ein wenig im Niemandsland der Tabelle steht, "wollen wir die Saison nicht einfach locker aus der Hand geben", machte Dotchev klar.

Am Sonntag gastiert die Kogge beim zuhause noch ungeschlagenen Karlsruher SC, anschließend geht es gegen Wiesbaden (H), Köln (A), Halle (H) und Chemnitz (A). Zwischendrin ist Hansa am 1. Mai um 14 Uhr im Halbfinale des Landespokals bei Fünftligist Torgelower FC Greif gefordert, ehe am 21. Mai – der Final-Einzug voraussetzt – die Qualifikation für den DFB-Pokal perfekt gemacht werden soll. Allein schon deswegen will Dotchev die Anspannung bis zuletzt hochhalten.

   
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