Die Finanzprobleme in den Griff bekommen

Für den FC Carl Zeiss Jena ist es mittlerweile schon zum alljährlichen Problem geworden: immer kurz vor Ende der Saison decken sich Finanzlücken im Etat auf. So erklärt der FCC zwar, dass die laufende Saison abgesichert sei, doch wie es für die kommende Spielzeit aussieht, hält man sich noch bedeckt. Klar ist nur, dass der FCC die Lizenz nur dann bekommen wirde, wenn bestimmte wirtschaftliche Auflagen erfüllt werden. "Aktuell geht es darum, gemeinsam mit dem DFB über die Höhe der wirtschaftlichen Auflagen für die Lizenzerteilung zu verhandeln", erklärt der Verein.

Fehlen 1,5 Millionen Euro?

Laut verschiedenen Angaben muss der FCC bis Ende Mai 1,5 Millionen Euro aufbringen, um die Etat-Lücke zu schließen. Bestätige wollten die Thüringer allerdings nicht. So bleibt von offizieller Seite aber immerhin ein Blick auf die vergangene Spielzeit: "Im Vorjahr wurde die erstgeforderten Auflagen von 2,4 Millionen Euro auf zunächst 1,4 und schlussendlich auf eine Höhe von 1,1 Millionen Euro korrigiert". Damals konnte sich der FCC vor allem beim Land Thüringen bedanken, dass die finanzielle Lücke geschlossen werden konnte.

Fans und Sponsoren müssen an einem Strang ziehen

Aber auch die Fans trugen Anteil dabei: so wurde die "Immer-und-ewig-Dauerkarte" ins Leben gerufen. Dieses Jahr rufen die Thüringer bereits jetzt zum Kauf der Dauerkarte für die kommende Spielzeit auf. Diese erhält man zum Vorzugspreis (zehn Euro günstiger) sowie in einer limitierten Sonderedition. Wenn Fans und Sponsoren an einem Strang ziehen, dürfte die Lizenzerteilung wie in den vergangenen Jahren kein Problem darstellen.

FOTO: www.horda-azzuro.de

   
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