DFB-Pokal: Karlsruhe empfängt im badischen Derby Freiburg

Am heutigen Dienstagabend um 19 Uhr trifft der Karlsruher SC im Achtelfinale auf den SC Freiburg. Dabei handelt es sich um ein badisches Derby, bei dem der SCF als Erstligist auf den KSC trifft. Nicht nur die zwei Mannschaften haben geographisch gesehen etwas gemeinsam, sondern auch deren Trainer. Heute aber freuen sich die beiden Trainer ganz besonders auf dieses Spiel. Während Kauczinski von einer schönen Zugabe spricht, sieht Streich den KSC auf Augenhöhe. „Wir dürfen Karlsruhe auf keinen Fall unterschätzen. Das wäre das Dümmste, was wir machen könnten. Es ist ein Derby vor 28.000 Zuschauern, die Karlsruher haben acht Spiele in Folge gewonnen. Sicherlich haben wir insgesamt die individuell besseren Spieler, aber das Team des KSC ist sehr gefestigt.  Mit einem knappen Sieg wäre ich schon glücklich“, erklärte Streich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Kauczinski: „Am Dienstag geht es rund!“

Kauczinski dagegen erklärte, dass „wir uns perfekt vorbereiten werden denn dann ist alles möglich. Aber wir werden uns steigern müssen. Phasen wo nichts läuft und Leerlauf ist, dürfen wir uns nicht leisten. Ich denke, dass wir von der Konzentration her immer noch zulegen können!“ Zudem verspricht er den KSC-Anhängern, dass es am Dienstag rund gehen wird und fügte noch hinzu: „Der Pokal ist der schnellste Weg, international zu spielen, auch wenn das nicht gerade das Ziel des KSC ist, sei es in jedem Fall eine besondere Sache.“ Auch finanziell wäre ein Einzug in das Viertelfinale des DFB-Pokales eine tolle Sache für den KSC. Bei einem Sieg gegen den Sport-Club aus Freiburg, würden den KSC 1,125 Millionen Euro an DFB-Prämien winken. Gesichert sind aber in jedem Fall die Hälfte aus den Zuschauergeldern sowie eine halbe Millionen aus den Fernsehgeldern. So bleibt es jetzt dabei, nur noch abzuwarten, ob den KSC eine Pokalsensation gegen den SC Freiburg glückt.

Streich: „Wundert mich nicht, dass der KSC wieder erfolgreich ist“

Wie bereits anfangs erwähnt, verbindet beide Trainer eine gemeinsame Vergangenheit. Diese standen sich schon ein paar Mal gegenüber, damals aber noch im Jugendbereich, indem sie des Öfteren gegeneinander spielten. Einmal standen sie sich sogar im DFB-Pokalfinale (A-Jugend) gegenüber. 4:1 siegte damals der Sport Club aus Freiburg mit Christian Streich gegen den KSC bei dem damals Markus Kauczinski auf der Trainerbank platz nahm. „Markus ist von uns beiden der etwas ruhigere Typ und sehr akribisch. Es wundert mich nicht, dass der KSC in dieser Saison wieder erfolgreich ist“, beschreibt Streich und lobte noch die „tolle Jungendarbeit“ seines Kollegen auf einer Pressekonferenz. Ähnliches wusste auch Kauczinski über Streich zu berichte: „Ich schätze ihn und seine Arbeit sehr. Die Handschrift und die Qualität eines Trainers erkennt man vor allem daran, wenn er auch mit weniger guten Jahrgängen guten Fußball spielen lässt und Erfolg hat. Christian hat es stets geschafft, Spieler und Ideen zu entwickeln. Das gelingt ihm jetzt auch in der Bundesliga.“ Aber auch außerhalb des Jugendbereiches gab es Aufeinandertreffen, zwischen den zwei badischen Teams. In der Liga endete zwar das letzte Spiel 3:0 für den SC Freiburg, gegen den damals bereits aufgestiegenen KSC (2006/2007), aber in der Gesamtstatistik führt der KSC mit 12 gewonnenen Ligaspielen (5 Siege SCF). Auch im DFB-Pokal der ersten Mannschaften liegt der KSC zurzeit vorne. Hier konnte man 1979 und 1989 zweimal gegen die Breisgauer gewinnen (7:2 Tore).

FOTO: FU Sportfotografie

   

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