DFB leitet Ermittlungen gegen Rostock und Dresden ein

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Montag die Ermittlungen bezüglich der Ausschreitungen während des Spiels am vergangenen Samstag zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden eingeleitet. Nach dem Ausgleichstreffer des F.C. Hansa in der 52. Minute schossen einige vermeintliche Dynamo-Anhänger Leuchtraketen in den benachbarten Hansa-Block, woraufhin die Partie für rund 13 Minuten unterbrochen werden musste. Bis Montag, den 8. Dezember müssen beide Vereine eine Stellungnahme beim DFB abgeben. Während sich die SGD für des Fehlverhalten von Teilen der eigenen Anhängerschaft verantworten muss, prüft der Verband beim F.C. Hansa nach Angaben des "SID", inwiefern der offenbar unzureichende Ordnungsdienst eine Rolle gespielt haben könnte. Die Rostocker bedauerten bereits am Sonntag in einer Mitteilung, dass es trotz massivem Ordnereinsatzes, unterstützt durch Sprengstoffspürhunde sowie einer noch strengeren Einlasskontrolle zur den Vorfällen im Gästeblock kommen konnte.

Dresden droht Teilausschluss der eigenen Fans

Die Vorkommnisse außerhalb des Stadions, als Hansa-Fans nach Abpfiff eine Polizeidienststelle mit Steinen bewarfen, spielen in den Ermittlungen derweil keine Rolle. Da beide Teams beim DFB aufgrund diverser Vorfälle in der Vergangenheit jedoch unter besonderer Beobachtung stehen, drohen harte Strafe. Vor allem Dynamo Dresden wird dieses Mal nicht nur mit einer Geldstrafe, sondern auch mit ein Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit rechnen müssen.

   
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