DFB gibt grünes Licht: Havelse darf wieder in der Eilenriede spielen

Aufatmen beim TSV Havelse: Nachdem die Niedersachsen für die ersten vier Heimspiele in die Heinz von Heiden Arena ausweichen mussten, weil das Eilenriedestadion nach Auffassung des DFB nicht vollständig drittligatauglich war, gab der Verband nun grünes Licht für die Rückkehr in die eigentliche Heimstätte des TSV.

Zusatztribünen als Knackpunkt

Wie der DFB am Montag mitteilte, habe der TSV die erforderlichen Nachweise vollständig erbracht. "Insbesondere konnten die Voraussetzungen hinsichtlich der vorgesehenen mobilen Zusatztribünen und der damit verbundenen Erfüllung der in der 3. Liga vorgeschriebenen Mindestkapazität von 5.001 Zuschauerplätzen nachgewiesen werden." Die Zusatztribünen waren nach dem sportlichen Abstieg der Niedersachsen zunächst abgebaut und nach dem Klassenerhalt am grünen Tisch dann wieder aufgebaut worden.

Doch bei einem Vor-Ort-Termin im August mit Vertretern des Vereins, des Stadionbetreibers, der Feuerwehr, der Bauaufsicht sowie eines vom DFB hinzugezogenen Sachverständigen waren überraschend Mängel an den Zusatztribünen festgestellt worden, sodass der DFB zunächst keine Freigabe für das Stadion erteilte. Die Mängel betrafen nach Verbandsangaben insbesondere den Brandschutz sowie die statischen Voraussetzungen im Hinblick auf Windlasten.

Der TSV Havelse hatte der Darstellung des Verbandes deutlich widersprochen und darauf verwiesen, dass die Stadt die Zusatztribünen bereits Ende Juli abgenommen hatte. Zudem seien sowohl der Brandschutznachweis als auch die Statik durch die zuständigen Stellen geprüft und bestätigt worden. Auch die Feuerwehr und der TÜV hätten grünes Licht gegeben, hieß es.

Schon gegen Würzburg in der Eilenriede

Der DFB blieb jedoch hart, sodass die Niedersachsen nachbessern mussten. Das war wie angekündigt bis Anfang Oktober geschehen. "Mit der nun ausgesprochenen Genehmigung steht dem Klub das Eilenriedestadion zusätzlich für die Austragung von Heimspielen in der 3. Liga zur Verfügung", teilte der DFB mit. Schon das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am Dienstagabend kann somit im Eilenriedestadion stattfinden.

Zuvor musste der TSV für die Partien gegen Stuttgart II, Mannheim, Großaspach und Fortuna Köln in die Heinz von Heiden Arena ausweichen, die in den Zulassungsunterlagen vor der Saison zunächst als einzige Heimspielstätte gemeldet worden war. Langfristig wollen die Niedersachsen ein neues und eigenes Stadion bauen, weil auch das heimische Wilhelm-Langrehr-Stadion nicht drittligatauglich ist.

   

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