Der nächste Rückschlag für Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching kann auch aus dem Heimspiel gegen Babelsberg nichts Zählbares mitnehmen und rutscht immer tiefer in den Tabellenkeller. Die Partie begann wenig aufregend, auch wenn Haching das aktivere Team war. Mijo Tunjics Warnschuss nach sieben Minuten konnte Babelsbergs Keeper Unger über die lenken, mehr passierte in den ersten 20 Minuten allerdings nicht. Doch in Minute 20 passierte es: Ziemlich aus dem Nichts gingen die Gäste durch Hebisch nach einer Ecke in Führung.

Hingerl fliegt im Platz

In der Folgezeit war Haching sichtlich geschockt und tat sich immer schwerer. Auch Babelsberg konnte jedoch daraus kein Kapital schlagen und so plätscherte die Partie bis kurz vor der Halbzeit vor sich hin. Dann gab es aber doch noch zwei Aufreger vor der Pause. In der 43. Minute folg Haching-Verteidiger Hingerl mit gelb-rot vom Platz, nur wenige Augenblicke später wurde Haching ein Handelfmeter verwehrt. Dementsprechend turbulent ging es in die Halbzeit. Nach dem Pausentee kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten schon nach wenigen Minuten die große Möglichkeit zum 2:0. Torschütze Hebisch scheiterte aber an Keeper Stefan Riederer. Trotz Unterzahl kamen die Hachinger danach besser in die Partie und wurden nach einer Stunde belohnt. Einen schönen Angriff leitete Niederlechner auf Tunjic weiter, der machte seinen Gegenspieler nass und schob zum 1:1 ein.

Glücklicher Auswärtssieg für Babelsberg

Die SpVgg war in der Folge die bessere Mannschaft und kam zu weiteren Chancen. Die beste vergab Stegmayer mit einem Freistoß aus 19 Metern, seinen Schuss parierte Unger glänzend. Von Babelsberg kam zwischen der 50. und 80. Minute nichts, dann allerdings schlugen die Filmstädter noch einmal zu. Die Haching-Abwehr konnte zwei Babelsberger nicht am Flanken hindern, bis schließlich der zuvor eingewechselte Stroh-Engel frei vor dem Kasten nur noch einschieben musste – die erneute Gästeführung in der 82. Minute. Haching warf noch einmal alles nach vorne, mehr als ein Schuss von Yannic Thiel in der Nachspielzeit, den Unger parieren konnte, sprang aber nicht mehr dabei heraus. So blieb es schließlich beim aus Sicht der Babelsberger äußerst glücklichen Auswärtssieg, die Herrlich-Elf konnte wieder nicht punkten und findet sich spätestens jetzt mitten im Abstiegssumpf wieder.

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