Der DSC tritt weiterhin auf der Stelle

Viel erwartet, wenig passiert. Im Vorfeld der Partie war der Bielefelder Coach, der zunehmend unter Druck gerät, noch guter Dinge. Nach einem durchaus ordentlichen Auftritt beim Spitzenreiter Jahn Regensburg, hatte man sich fest vorgenommen die Länderspielpause akribisch zu nutzen und Fehler vergangener Spiele abzustellen. Auch die Rückkehr stimmte Trainer und Fans optimistisch. Was folgte war wieder einmal ein schwaches Heimspiel. Auch die vierte Begegnung vor heimischem Publikum konnte der Erwartungshaltung nicht gerecht werden.

Offensivimpulse blieben aus

Es war sogar das dritte Heimspiel in Folge ohne eigenen Torerfolg.  Lediglich der Pfostenkracher von Sebastian Hille sorgte in der ersten Halbzeit für ein Raunen bei den 7.303 Zuschauern. Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spiel beider Mannschaft. Erfurt mittellos gegen die gut gestaffelte Defensive der Blauen und Arminia ideenlos und ohne den nötigen Biss vor dem gegnerischen Tor. Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Ein abgefälschter Ball von Eric Agyemang landete ein weiteres Mal am Erfurter Gebälk. Dem Niveau beider Teams sollte sich dann auch noch das Schiedsrichtergespann um Eduard Beitinger anpassen. Nach hektischen Szenen mit Rudelbildung und einer Tätlichkeit des schon verwarnten Denis Weidlich, blieben zu aller Verwunderung die Karten in der Brusttasche. Trainer Markus von Ahlen reagierte zwar noch und brachte Hernandez, Klos und Demme, doch die erwarteten Offensivimpulse blieben aus.

"So haben wir in der Liga nichts verloren."

Somit endete die Partie der schwächsten Heimmannschaft und der schlechtesten Auswärtsmannschaft bezeichnend 0:0. Arminen-Torhüter Patrick Platins zeigte sich zu Recht selbstkritisch: "Das ist natürlich wieder enttäuschend gelaufen. Wir haben zwei gute Chancen, als der Ball jeweils ans Metall springt. Es fehlt uns an Härte und Genauigkeit. So haben wir in der Liga nichts verloren." Erfurt blieb in der Ferne weiterhin tor -und sieglos, doch wirkte Stefan Emmerling ob des Punktes erleichtert: "Ich habe meiner Mannschaft angemerkt, dass wir auswärts bisher noch nicht erfolgreich waren. Dementsprechend sind wir mit schmaler Brust aufgelaufen. Wir hatten in zwei Situationen Glück, als uns das Aluminium gerettet hat. Wir haben das Ziel erreicht, wenigstens einen Punkt hier mitzunehmen".

FOTO: Marvin Wellhausen

 
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