Der Chemnitzer FC ist wieder da! Fink-Show gegen Regensburg

Der Chemnitzer FC ist wieder da! Inspiriert von einem überragenden Anton Fink bezwangen die Himmelblauen Ligaschlusslicht SSV Jahn Regensburg klar mit 4:1. Gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gegner wurde den 5.070 Zuschauern insbesondere in der Offensive Fußball wie aus dem Lehrbuch geboten. Philip Türpitz (13.) und Anton Fink (19./34.) stellten schon im ersten Durchgang frühzeitig die Weichen für einen niemals gefährdeten Heimerfolg, der von den Fans frenetisch gefiert wurde. Nach Türpitz´ zwischenzeitlichem 4:0 (68.) vermochte Regensburgs Daniel Steininger die Freude mit seinem Anschlusstreffer (72.) nur kurzzeitig zu trüben.

Heine stellt mutig um und wird belohnt

Der Chemnitzer FC hatte sich für die immens wichtige Partie gegen Schlusslicht Jahn Regensburg viel vorgenommen. Zu dieser Erkenntnis kamen die Anwesenden im Stadion an der Gellertstraße spätestens beim Blick auf die Aufstellung der Gastgeber. Anstelle von Tim Danneberg bot Karsten Heine den in der Offensive zu verortenden U19-Auswahlspieler Christian Mauersberger neben Marc Lais als Doppelsechs auf. Zudem spielten Philip Türpitz und Reagy Ofosu entgegen dem ernüchternden 0:2 in Wiesbaden wieder von Beginn an, während Sebastian Glasner, zuletzt immer als Joker in Halbzeit zwei eingesetzt, nur der Platz auf der Tribüne vorbehalten blieb. An seiner statt, stand Ex-Jahn Spieler Markus Ziereis nach seiner Verletzung im 18er-Kader.

Einer Phase forscher Angriffsversuche der Oberpfälzer konnte sich der CFC bestens erwehren und suchte in der Folgezeit zielstrebig den Weg in Richtung Gästetor. Wurden zuletzt sowohl Chancenerarbeitung und –verwertung bemängelt, schienen die Himmelblauen alle Kritiker Lügen strafen zu wollen. Anders kann das Geschehen im Gellertstadion an diesem Nachmittag nicht besser beschrieben werden. Angetrieben von einem phantastisch aufgelegten Anton Fink wurde ein Angriff nach dem anderen vorgetragen, die Jahn-Defensive phasenweise schwindlig gespielt. Folgerichtig ließen Tore nicht lange auf sich warten. Erst legte Fink perfekt auf den mitgelaufenen Philip Türpitz auf, ehe er selbst doppelt die eigene Abschlussstärke unter Beweis stellte. Die zuletzt gefestigter wirkende Defensive der Regensburger besaß nicht den Hauch einer Chance, sich der Angriffe des CFC zu erwehren, der gut und gerne das vierte oder fünfte Tor hätte nachlegen können. Für Karsten Heine gab es, wenn überhaupt, dann höchstens etwas in punkto Chancenausbeute zu bemängeln: „Unser Angriffsspiel war um einiges zielstrebiger als zuletzt. Wir haben uns Torchancen erspielt und in den richtigen Momenten die Tore gemacht. Allerdings hätten wir noch die ein oder andere Chance nutzen können.“

Chemnitz lässt die Zügel locker

Einen Drei-Tore-Vorsprung und den eigenen Anhang im Rücken, ließ es der CFC im zweiten Durchgang etwas gemächlicher angehen, ohne jedoch jemals in Gefahr zu geraten, den sicheren Sieg aus der Hand zu geben. Spätestens als Philip Türpitz sich anschickte, ebenfalls einen Doppelpack zu schnüren, war der Sieg praktisch in trockene Tücher gelegt. Die Freude der Fans konnte auch Steiningers Treffer zum 1:4 nicht mehr trüben, stellte er doch lediglich einen Schönheitsfleck im  Endergebnis dar. Gab es überhaupt irgendetwas zu bemängeln, war es die mangelnde Chancenverwertung, die einen noch höheren Sieg verhinderte. Konsterniert wirkende Regensburger konnten kaum noch Akzente setzten. Stattdessen stellten eher noch die tiefstehende Sonne und ein stets präsenter Gegner Dominik Bergdorf vor gehörige Probleme. Weitere Bälle wollten den Jahn-Schlussmann allerdings nicht mehr passieren, sodass es letztendlich beim hoch verdienten 4:1 blieb. Ein Ergebnis, welches nach zuletzt nur einem Torerfolg aus sieben Spielen, Balsam für die Seele der zuletzt oftmals gescholtenen Offensivakteure der Himmelblauen sein dürfte. „Wir haben einen überlegenen Heimsieg eingefahren. Zudem bin ich froh, dass wir mal mehr als nur ein Tor erzielt haben!“, sprach das Fazit von Karsten Heine auf der anschließenden Pressekonferenz Bände.

FOTO: ef-pixx.de

 

 

   
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