Der Aufschwung trägt einen Namen

Die sportliche Bilanz beim FC Carl Zeiss Jena kann sich zuletzt sehen lassen: taumelte der Verein vor der Winterpause noch gefährlich in Richtung Abstiegszone, sind die letzten drei Plätze nun sieben Punkte entfernt. Kein Wunder: Nach dem Jahresauftakt-Remis gegen den VfB Stuttgart II holte der FCC zuletzt gleich vier Siege in Folge. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass der Club gerade gegen die direkten Konkurrenten wie Saarbrücken, Sandhausen oder Bayern II als Sieger vom Platz ging.

Neuzugänge erhöhen Qualität des Kaders

Siege in solchen Partien sind natürlich Gold wert, da der direkte Abstiegskonkurrent erstmal auf Abstand gehalten wird. Die Gründe für den Aufschwung der letzen Spiele sind schnell gefunden: in der Winterpause verstärkte der FC Carl Zeiss Jena seinen Kader deutlich und kann somit bereits jetzt schon erste Früchte dieses unbedingt notwendigen Schrittes tragen.

Öztürk als Symbol für den Aufschwung

Besonders Stürmer Aykut Öztürk symbolisiert wie kein anderer FCC-Spieler die derzeitige sportliche Situation. Anfang Februar gekommen setzte der 23-jährige gleich im ersten Spiel Akzente. Beim 3:0-Sieg der Thüringer gegen Sandhausen wurde er in der 59. Minute eingewechselt und konnte sich nur eine Minute später in die Torschützenliste eintragen. Was für ein Auftakt also! Im Spiel darauf gegen Bayern II traf er zwar nicht, sein Team gewann aber trotzdem.

Mutig, entschlossen und zielstrebig

Viel besser lief es dann wiederum am vergangenen Wochenende bei der Partie gegen seinen Ex-Verein Wehen-Wiesbaden. Wiederum als Einwechselspieler erzielte er per Elfmeter das Tor zum knappen 1:0-Sieg gegen die Hessen. Interessant dabei: Eigentlich wollte Orlando Smeekes sich den Ball zum Elfer bereit legen, doch Öztürk konnte ihn überreden. Dies zeigt eindeutig, seinen Stand in der Mannschaft: er ist mutig, entschlossen und zielstrebig. Diese Attribute braucht der FC Carl Zeiss Jena im Abstiegskampf. Kann der 23-jährige Stürmer in den kommenden Spielen an seine bisherigen Erfolgserlebnisse anknüpfen, könnte er am Ende maßgeblich für den Klassenerhalt der Jenenser verantwortlich sein.

FOTO: http://www.horda-azzuro.de

   

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